Die IP-Adresse ist die eindeutige Kennung Ihres PCs im lokalen Netzwerk. Als IT-Experte mit jahrelanger Praxis nutzen wir sie routinemäßig, um Freigaben einzurichten, Remotedesktop zu aktivieren oder Router-Funktionen wie Portfreigaben und Zugriffsbeschränkungen zu konfigurieren.

IP-Adresse per Eingabeaufforderung ermitteln – die schnellste Methode
Der effizienteste Weg führt über die Windows-Eingabeaufforderung (CMD). Öffnen Sie sie in jeder aktuellen Windows-Version über die Suche oder das Startmenü. Geben Sie dann diesen Befehl ein und drücken Sie Enter:
ipconfig
Dies listet alle Netzwerkschnittstellen mit Details auf. Bei mehreren Verbindungen (z. B. Ethernet und Wi-Fi) wählen Sie die richtige aus.
Im Beispiel ist unser PC über Ethernet0 verbunden – IP-Adresse: 192.168.1.75. Achten Sie auf den Default Gateway (hier 192.168.1.1), die Router-IP für den Webzugriff. Bei Netzwerkproblemen notieren Sie die Subnetzmaske.
Alternative: IP-Adresse über die Systemsteuerung
Falls Sie die CMD umgehen möchten, greifen Sie auf die Systemsteuerung zu – etwas umständlicher, aber grafisch.
Öffnen Sie sie und gehen Sie zu Netzwerk und Internet > Netzwerkstatus und Aufgaben anzeigen. Klicken Sie rechts auf Ihr aktives Netzwerk und den Adapter unter Verbindungen. Im Statusfenster auf Details.
Das Fenster zeigt alle Infos wie bei ipconfig, inklusive IP, Subnetzmaske, DNS und Gateway. Für vollständige Details in der CMD: ipconfig /all.