Als Technikexperten mit langjähriger Erfahrung in KI und Bildverarbeitung wissen wir: Blinzeln ruiniert den perfekten Foto-Moment. Es passiert unkontrollierbar genau dann, wenn der Auslöser gedrückt wird, und macht das Bild für alle anderen unbrauchbar – es sei denn, Sie sind Photoshop-Profi oder wählen den humorvollen Kulleraugen-Look.

Doch dank innovativer Technologie von Facebook (heute Meta) könnten solche Bilder bald gerettet werden. Das System nutzt ein Generative Adversarial Network (GAN): Zwei KI-Modelle lernen gegeneinander. Das eine erkennt offene von geschlossenen Augen, das andere täuscht es mit realistischen Fälschungen. Dieser Wettstreit verbessert beide kontinuierlich, bis Manipulationen für das menschliche Auge undistinguishable sind.
Es geht nicht um einfaches Einsetzen von Stock-Augen à la Mr. Potato Head. Stattdessen analysiert die GAN referenzielle Bilder derselben Person mit offenen Augen und rekonstruiert den Augenbereich präzise – inklusive Farbe, Form und Position.
Die Ergebnisse überzeugen: Vorher-Nachher-Vergleiche mit Prominenten zeigen perfekt geöffnete Augen. In Tests unterschieden die meisten Menschen Originale nicht von bearbeiteten Bildern.
Siehe verwandte Artikel: Sekundenkleber für Ihre Augäpfel ist jetzt eine Sache. Friedenszeichen-Selfies könnten Hackern Ihre Fingerabdrücke geben.
Das linke Bild ist die Referenz, das mittlere das Original mit Blinzeln, das rechte die GAN-Korrektur.
(Woher die Promi-Fotos? Eine Pepsi-Kampagne "Liter of Light" in Pakistan, bei der Stars mit #EyesClosedForLight posierten.)
Nicht fehlerfrei: Farbabstimmungen können holpern, Brillen oder Haare stören die Genauigkeit. Zudem bleibt das Creepy-Feeling, wenn Algorithmen unser Gesicht scannen – ein Preistag für perfekte Bilder.