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Nvidias KI restauriert beschädigte und zerissene Fotos mit beeindruckender Präzision

Das alte, verfallene Foto dient in unzähligen Filmen als kitschiger MacGuffin. Doch in der Realität sind physische Abzüge – vor allem aus der Ära vor Digitalkameras und Cloud-Speicher – oft beschädigt, zerrissen oder verblasst.

Bisher blieb nur teure professionelle Restaurierung. Nvidia hat nun eine innovative KI-Lösung entwickelt, die jahrzehntealte Erinnerungen mühelos wiederbelebt. Mit dem Verfahren „Image Inpainting“ füllt die KI fehlende Pixel oder Löcher präzise aus.

Das Modell wurde mit über 50.000 Fotos trainiert, die künstlich mit Löchern in verschiedenen Positionen versehen waren. So lernt die KI, fehlende Bereiche wie Nasen oder Augen realistisch zu rekonstruieren.

Im Gegensatz zum Inhaltsbewusst-Füllen in Photoshop analysiert Nvidias KI das gesamte Bild, um das Motiv authentisch nachzubilden.

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„Unser Modell kann Löcher jeder Form, Größe, Lage oder Entfernung von den Bildrändern robust handhaben“, erklärt das Nvidia-Team in der Forschungsarbeit. „Frühere Deep-Learning-Ansätze konzentrierten sich auf rechteckige Bereiche um die Bildmitte und erforderten oft teure Nachbearbeitung.“

Perfekt ist die KI noch nicht: Sie kann keine exakte Kopie des Originals erzeugen, kommt aber erschreckend nah heran. Bei massiven Schäden, wie einem Loch statt einer ganzen Person, stößt sie an Grenzen.

Trotzdem bietet Nvidias Tool eine einfache, benutzerfreundliche Alternative zur manuellen Bearbeitung und zeigt, wie zugänglich Fotorestaurierung künftig wird. Aktuell ist keine Verfügbarkeit angekündigt; wir haben Nvidia kontaktiert.