
Als erfahrener Smartphone-Fotograf mit der 16-Megapixel-Kamera des Samsung Galaxy S5 wissen wir: Dieses Gerät liefert von Haus aus starke Ergebnisse. Doch mit gezielten Einstellungen und Modi entfalten Sie sein volles Potenzial – für professionelle Aufnahmen in jeder Situation.
Von Echtzeit-HDR über selektiven Fokus bis hin zu subtilen Belichtungsanpassungen: Hier sind 10 bewährte Tipps aus der Praxis, um Ihr Galaxy S5 zur ultimativen Taschenkamera zu machen.
HDR nutzen für kontrastreiche Motive
Wie bei vielen High-End-Smartphones bietet das Galaxy S5 einen HDR-Modus (High Dynamic Range). Er kombiniert mehrere Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungen zu einem Bild mit maximalem Kontrastumfang – nah am natürlichen Sehen.

Aktivieren Sie HDR oben links auf der Kameraoberfläche mit dem Sonne-Mond-Symbol. Das Galaxy S5 zeigt eine Echtzeit-Vorschau – ideal, um den Effekt live zu prüfen. Non-HDR-Bilder wirken oft schattenverhangen, HDR sorgt für helle, farbsattierte Ergebnisse ohne Überbelichtung. Perfekt bei hellen und dunklen Elementen in einer Szene.
Belichtungswert anpassen für hellere oder dunklere Fotos
Neben HDR passen Sie die Belichtung manuell von -2,0 EV (dunkel) bis +2,0 EV (hell) an. Tippen Sie auf das Einstellungssymbol, scrollen Sie nach unten – HDR muss deaktiviert sein.
So erzeugen Sie Varianten ein und desselben Motivs, z. B. eines Wolkenkratzers vor blauem Himmel: Standard, -2 EV (Silhouette mit betontem Himmel) oder +2 EV (Details im Gebäude, heller Himmel).

Experimentieren Sie frei, um Ihr gewünschtes Ergebnis zu erzielen.
Messmodi wählen zur Belichtungsoptimierung
Der Messmodus bestimmt, welcher Bildbereich priorisiert wird. Er ist im Einstellungsmenü (zweites Symbol, zweite Reihe) zu finden.

Standard: Mittenbetonte Messung. Matrixmessung für ausgewogene Gruppenfotos, Spotmessung für zentrale Motive wie Bühnenkünstler.
Selektiver Fokus für Blur-Effekte
Im Selective-Focus-Modus (Symbol oben rechts) verwaschen Sie Vorder- oder Hintergrund künstlerisch. Halten Sie das Motiv 1,5 Fuß entfernt, Hintergrund mind. 5 Fuß dahinter.
Tippen Sie zum Fokussieren, bearbeiten Sie danach: Nahfokus (Vordergrund), Fernfokus (Hintergrund) oder Schwenkfokus.

Ideal für Porträts in belebten Städten.
Actionfotos mit Burst-Modus
Für schnelle Bewegungen: Burst-Modus (Einstellungen, oben links) – bis 30 Aufnahmen in 3 Sekunden, indem Sie die Taste gedrückt halten.

Beispiel: Feuerwehrauto – aus der Serie das schärfste wählen.
Schnellerer Fokus durch Deaktivieren der Stabilisierung
Deaktivieren Sie Bildstabilisierung im Menü für bis zu 0,5 Sekunden schnellere Fokussierung – super für Action. Bei Stativen wieder aktivieren.

Blitz sparsam einsetzen
Standardmäßig aus: Vermeidet Überbelichtung. Nur bei Notwendigkeit, z. B. Schatten durch Gegenlicht oder dunkle Räume.

So heben Sie Hauttöne hervor oder beleuchten Schatten.
Shot & More gegen Fotobomber
Aktivieren Sie Shot & More: Eraser-Modus entfernt Störer. Plus Best Face/Best Shot aus Burst-Serien.

Vorab aktivieren in belebten Szenen.
Selfies aufhübschen mit Beauty Face

Frontkamera: Beauty Face (funkelndes Symbol) für Airbrush-Effekt in 5 Stufen.
Auflösung senken für kleinere Dateien
Rückseite: 16/12/9/8/6 MP. Front: 2/1,6/1/0,3 MP. Spart Speicher, beschleunigt Uploads – Details bleiben erhalten (z. B. 7,2 MP für 20x25 cm Ausdruck).

Mike Andronico, Mitherausgeber bei Tom's Guide, teilt seine Praxistipps. Folgen Sie @MikeAndronico und @TomsGuide.
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