Googles Interesse an der Gaming-Branche ist kein Geheimnis. Im Januar 2018 stellte das Unternehmen Phil Harrison ein, ehemaligen Leiter bei Sony und Microsoft Xbox sowie Berater für Atari und Gaikai. Seitdem kursieren unermüdlich Gerüchte über Googles Einstieg ins Gaming.

Aktuelle Berichte deuten darauf hin, dass Google eine eigene Spieleplattform entwickelt. Ob als dedizierte Konsole oder Streaming-Dienst à la PlayStation Now über Chrome oder Android TV bleibt offen. Ebenso unklar ist, ob Google eigene Exklusivtitel finanziert oder sich auf Drittanbieter-Spiele konzentriert.
Auf der GDC 2018 demonstrierte Google Entwicklern sein Cloud-Netzwerk mit Dragon Ball Legends und sondierte Partnerschaften für "Yeti", ein angekündigtes Streaming-Projekt, wie The Information berichtete. Bei der E3 traf Google Publisher, um sie für Yeti zu gewinnen. Quellen von Kotaku sprechen sogar von Plänen, ganze Studios zu übernehmen – ein Signal für ambitionierte interne Entwicklungen.
Warum setzt Google auf Game-Streaming? Und wird es gelingen? Wir fassen als Gaming-Experten mit langjähriger Branchenkenntnis alles Wissenswerte vor der offiziellen Ankündigung zusammen.
Google-Spieleplattform: Veröffentlichungsdatum
Die Plattform ist derzeit eine Idee, doch Indizien sprechen für baldige Realität. Ein genaues Release-Date fehlt, aber der Trend zu Streaming – EA mit Origin-Abo, Microsoft Game Pass, Ubisoft – drängt Google zur Ankündigung. Bald könnten gestreamte Bibliotheken Konsolen ersetzen.
Google-Spieleplattform: Spiele
Der Spielkatalog entscheidet über Erfolg. Android-Titel sind wahrscheinlich Startpunkt, ergänzt durch Drittanbieter-Klassiker. Neue Exklusives? Googles Einstellungen von Talenten bei EA, PlayStation und Co. deuten auf starke interne Produktionen hin.
Google-Spieleplattform: Wird es passieren?
Google hat Projekte wie Google+ eingestellt – Risiko besteht. Sony und Nintendo dominieren, Microsoft kämpft trotz Erfolgen. Globale Internetlücken behindern Streaming, besonders Latenz in Multiplayer.
Googles Trumpf: Die Google Cloud Platform, siebenmal größer als das Internet, mit weltweiten Knoten für latenzarmes Streaming. So läuft Dragon Ball Legends flüssig auf Mobilgeräten.