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Physiker entwickeln Flusskondensator im Stil von 'Zurück in die Zukunft' – Zeitreise bleibt Fiktion

Für Fans von Zurück in die Zukunft, die den Film nicht nochmal schauen müssen: Der zeitreisende DeLorean basiert auf dem fiktiven Flusskondensator. Doch nun haben Wissenschaftler ein echtes Gerät vorgeschlagen.

Physiker entwickeln Flusskondensator im Stil von  Zurück in die Zukunft  – Zeitreise bleibt Fiktion

Eine Forschergruppe nutzt Quantentunneln des magnetischen Flusses um einen Kondensator, um die Zeitumkehrsymmetrie zu brechen. Eine Schaltung ähnelt dem ikonischen dreizackigen Design aus dem 1985er-Film.

Die Studie erschien diese Woche in Physical Review Letters. Der 'Flusskondensator' ermöglicht keine Zeitreisen, sondern könnte neue elektronische Zirkulatoren für Mikrowellensignale revolutionieren – Geräte, die die Richtung von Signalen präzise steuern.

Die Arbeit entstand in Kooperation zwischen dem Australian Centre for Engineered Quantum Systems (EQUS) und dem Australian Centre for Future Low-Energy Electronics Technologies (FLEET).

„Wir schlagen zwei Schaltkreise vor, einer im dreizackigen Design des Film-Flusskondensators“, erklärt Professor Jared Cole, Associate Investigator bei FLEET. „Quantenröhren aus magnetischem Fluss tunneln um den Kondensator und überwinden klassische Barrieren.“

Physiker entwickeln Flusskondensator im Stil von  Zurück in die Zukunft  – Zeitreise bleibt Fiktion

(Bildnachweis: FLEET)

Magnetfelder und elektrische Ladungen brechen die Zeitumkehrsymmetrie. „Leider keine Zeitreise möglich“, betont Professor Tom Stace von der University of Queensland. „Signale zirkulieren einseitig wie in einem Kreisverkehr.“

Der Zirkulator könnte zukünftige Quantencomputer bereichern, Wi-Fi-Signale optimieren und Mobilfunkantennen verbessern. Kein DeLorean-Antrieb, aber Technologie, die Streaming von Zurück in die Zukunft flüssiger macht.

Lead-Bildnachweis: Universal Pictures