Microsoft gibt bekannt: Windows 10 S wird nächstes Jahr kein eigenständiges Produkt mehr, sondern ein Modus der vollwertigen Windows-10-Version. Die Information stammt aus einem Twitter-Austausch zwischen einem PC-Welt-Journalisten und Microsoft-Vizepräsident Joe Belfiore. Der Grund für die Frage war die Auslassung von Windows 10 S in einem Microsoft-Blogbeitrag über den Erfolg von Windows-Geräten im Bildungsbereich.

„Nächstes Jahr wird 10S ein ‚Modus‘ bestehender Versionen sein, keine eigenständige Version“, erklärte Belfiore.
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Dieser Strategiewechsel kontrastiert zur aktuellen Situation, in der Windows 10 S ausschließlich als separates Produkt verfügbar ist – allerdings mit der Option einer einmaligen Aktualisierung zur Vollversion. Gerüchte hierzu kursierten schon länger, doch Microsoft bestätigte sie nun erstmals. Details bleiben jedoch vage: Können Nutzer frei zwischen Modi wechseln, oder fällt eine Gebühr an? Frühe Spekulationen deuteten an, dass Home-Nutzer den S-Modus kostenlos deaktivieren könnten, während Pro-Nutzer 49 US-Dollar (ca. 35 £) für den Wechsel zahlen müssten – ähnlich wie heute.
Windows 10 S ist eine gesperrte, ressourcenschonende Variante von Windows 10, die speziell entwickelt wurde, um Chromebooks im Bildungsumfeld Konkurrenz zu machen. Sie erlaubt ausschließlich Installationen aus dem Microsoft Store, was die Sicherheit erhöht und das Risiko von Malware minimiert. Als Experten für Windows-Entwicklungen beobachten wir diese Entwicklung genau: Sie könnte die Flexibilität für Bildungseinrichtungen spürbar steigern.