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Facebook patentiert selbstbalancierenden Roboter im Segway-Stil: Mysteriöser Einsatzzweck

Facebook hat ein Patent für einen „selbstbalancierenden Roboter“ erhalten. Dieses Gerät soll auf zwei oder drei Rädern fahren, mit integriertem Stauraum und rotierenden Armen ausgestattet sein.

Facebook patentiert selbstbalancierenden Roboter im Segway-Stil: Mysteriöser Einsatzzweck

Das Patent wurde 2015 eingereicht und am 6. März erteilt. Es beschreibt einen Roboter mit Display, Kamera, Mikrofonen und Lautsprecher in einer „Kopfeinheit“. Optisch erinnert er an eine Mischung aus Segway, imperialem Droiden und Mars-Rover.

Siehe verwandt: Ist es an der Zeit, die Roboter zu besteuern, die unsere Jobs übernehmen?

Die zentrale Frage bleibt: Warum steigt Facebook in die Hardware ein? Mögliche Anwendungen könnten mit dem VR-Arm Oculus zusammenhängen oder der Roboter als Robo-Butler dienen. Letzteres passt zu Mark Zuckerbergs Iron Man-inspirierter Jarvis-KI, die er 2016 als Jahresprojekt baute – nach eigenen Angaben in 100 Stunden.

Diese KI könnte in den Roboter integriert werden und eine Alternative zu Telepräsenz-Robotern bieten, die zu Meetings geschickt werden.

Facebook patentiert selbstbalancierenden Roboter im Segway-Stil: Mysteriöser Einsatzzweck

Das Patent detailliert: „Herkömmliche mobile Roboter werden typischerweise auf zwei, drei, vier oder mehr Rädern getragen.“

„Die zweirädrigen, selbstbalancierenden Roboter haben den Vorteil, dass sie bei relativ geringem Platzbedarf groß sein können; sie können jedoch Einschränkungen hinsichtlich der Tragfähigkeit aufweisen.“

„Andererseits sind die drei- und vierrädrigen Roboter stabiler und können eine höhere Tragfähigkeit haben, aber weniger Höhe. Dementsprechend besteht ein Bedarf an einem Roboter, der sowohl die Höhe eines selbstbalancierenden, zweirädrigen Roboters als auch die Tragfähigkeit eines drei- oder vierrädrigen Roboters hat.“

Wie bei allen Patenten ist eine Realisierung nicht garantiert. Dennoch wirft das Design von Facebook, einem Software-Riesen mit enormer Online-Reichweite, spannende Fragen zur Zukunft der Hardware auf.

Bilder: USPTO