Obwohl Tim Cook betonte, das iPhone X habe „Apples Erwartungen übertroffen“, kämpft das 1.000-Dollar-iPhone mit schwächeren Verkaufszahlen als erhofft – besonders in Asien. Um dem entgegenzuwirken, plant Apple laut zuverlässigen Quellen drei neue Modelle dieses Jahr, darunter das größte iPhone bisher.
Laut Bloomberg, das Insider mit den Produktionsplänen zitiert, umfasst die Palette ein günstigeres Einstiegsmodell mit Top-Features, eine aktualisierte iPhone-X-Version und ein 6,5-Zoll-Phablet.
Das Highlight: Das 6,5-Zoll-Modell mit Codenamen D33 revolutioniert Apples Designstrategie. Früher skeptisch gegenüber großen Displays, bietet es nun ein riesiges Edge-to-Edge-OLED-Panel bei ähnlichen Abmessungen wie dem iPhone 8 Plus. Die Auflösung beträgt 1.242 x 2.688 Pixel – so scharf wie beim iPhone X. 
Das iPhone X erhält als D32 ein Update mit Face ID, Edelstahlrahmen und dem neuen A12-Prozessor. Beide Premium-Modelle könnten Dual-SIM unterstützen. Apple meldet Rekordgewinne trotz iPhone-X-Herausforderungen, Aktien schwanken jedoch bei rückläufigen Bestellungen.
Für preisbewusste Käufer gibt es ein drittes Modell mit LCD-Display und iPhone-8-Design (Aluminium und Glas), kein bunter Plastik-Ersatz wie das iPhone 5C.
Offizielle Ankündigungen stehen in sieben bis acht Monaten an. Die Strategie zielt auf Preis und Größe ab, nicht auf das Design des iPhone X. Unsere Analyse: Eine smarte Wette, die die Zeit prüfen wird.