"Geplante Obsoleszenz" beschreibt die Strategie mancher Hersteller, bei der ältere Modelle kurz vor dem Launch eines Nachfolgers ausfallen. Viele werfen Apple vor, ältere iPhones absichtlich zu verlangsamen – etwa durch sprunghafte Google-Suchen nach "iPhone langsam" nach der Vorstellung des iPhone X und 8.

Ein aktueller Bericht widerlegt dies jedoch. Das renommierte Benchmark-Unternehmen Futuremark analysierte GPU- und CPU-Daten von iPhone 5s bis 7 seit 2016.
Die Ergebnisse: Die Chips – sogar vom iPhone 5s aus 2013 – liefern unter iOS 11 identische Leistung wie unter iOS 9. "Wir haben mit dem iPhone 5s begonnen, da der Effekt bei ältesten Modellen am stärksten sein müsste", erklärt Futuremark. Die GPU-Leistung blieb konstant.
Bei der CPU fiel die Leistung minimal ab – zu gering, um im Alltag spürbar zu sein.

"Diese Benchmarks geben einzigartige Einblicke in die reale Langzeitperformance von iPhones – und zeigen: Keine Verschwörung", betont Futuremark.
Dennoch fühlen viele Nutzer eine Verlangsamung. Mögliche Gründe: Apps werden für neueste Hardware optimiert, Updates fordern mehr Rechenpower. Ältere Geräte kämpfen damit.
Siehe auch: iPhone 8 vs. iPhone 8 Plus: Bedeutet größer beim iPhone X immer besser?
Psychologisch verstärkt: Das Wissen um ein neues, besseres Modell lässt das Eigene veraltet wirken. Tatsächlich bleibt Ihr iPhone so schnell wie zuvor – neuere sind einfach besser.