Verdächtigen Sie Malware auf Ihrem Windows-PC oder möchten Sie eine gründliche Systemreinigung durchführen? Windows bietet ein zuverlässiges integriertes Sicherheitstool: Windows-Sicherheit. Keine zusätzliche Software oder Kosten notwendig.
Früher bekannt als Windows Defender Security Center, ist die App heute optimiert und weit verbreitet. Eine Suche nach „Windows Defender“ im Startmenü führt direkt zur Windows-Sicherheit – Microsoft verwendet den Namen Defender noch oft für den Antiviren-Kern.
Die integrierte Anti-Malware-Lösung von Microsoft hat sich enorm weiterentwickelt. Früher kritisiert, schneidet sie in unabhängigen Tests mit Top-Anbietern wie Kaspersky oder Avast gleichauf ab (Blockrate: 99,7 %). Windows 11 verstärkt den Schutz durch strengere Hardware-Anforderungen, bleibt aber bei Software-Sicherheit unkompliziert.
Öffnen Sie Windows-Sicherheit einfach über die Suche im Startmenü. Alternativ: Einstellungen > Datenschutz & Sicherheit > Windows-Sicherheit für einen Systemstatus-Überblick. Klicken Sie auf „Windows-Sicherheit öffnen“ für die volle App.
In der App finden Sie diese Optionen:
Malware-Scan unter Windows 11 durchführen
Windows-Sicherheit läuft standardmäßig im Hintergrund und blockiert Bedrohungen sofort. Für manuelle Scans wählen Sie „Viren- & Bedrohungsschutz“ und klicken „Schnellscan“. Für eine umfassende Prüfung aller Dateien und Programme: „Scanoptionen“ > „Vollständiger Scan“.
Bei Funden klicken Sie „Aktionen starten“, um Malware zu entfernen.
Ohne Funde erhalten Sie einen Bericht mit Scan-Dauer, Dateianzahl und Zeitstempel.
Windows-Sicherheit immer aktuell halten
Aktivieren Sie Echtzeitschutz unter „Windows-Sicherheit“ > „Viren- & Bedrohungsschutz“ > „Einstellungen verwalten“.
Für aktuelle Virendefinitionen: „Viren- & Bedrohungsschutz“ > „Einstellungen verwalten“ > „Cloud-gelieferter Schutz“ einschalten.
Manuelle Updates: Einstellungen > Windows-Update > „Nach Updates suchen“. Oder direkt über Startmenü-Suche.
Microsoft Store-Apps aktualisieren: Store öffnen > „Bibliothek“ > „Updates abrufen“.
Bei Windows 10
Der Scan-Prozess ist bei aktuellen Windows-10-Versionen identisch zu Windows 11. Ältere nutzen Windows Defender Security Center – danach gleicher Ablauf.
Anzeichen für eine PC-Infektion
Malware verändert oft Browser-Startseiten, Suchmaschinen oder Desktops. Weitere Symptome: Überhitzung, Verlangsamung, unerwartete Pop-ups. Führen Sie dann einen Scan durch. Google bietet hilfreiche Videos zu typischen Anzeichen.
Bei erkannten Bedrohungen
Benachrichtigungen von Windows-Sicherheit beheben Probleme meist automatisch. Prüfen Sie sie: Fakes ahmen sie nach. Echtes Design siehe Bild; erscheinen oben rechts, dann im Benachrichtigungs-Center.
Falschpositive Dateien zulassen
Windows kann gute Dateien fälschlich blocken. Vor Wiederherstellung: Vertrauen Sie der Quelle? Malware kann E-Mails kapern.
Dateien von Vertrauten sind nicht immer sicher
Unter „Viren- & Bedrohungsschutz“ > „Schutzverlauf“ finden Sie Funde. Klicken Sie den Eintrag > „Aktionen“ > „Zulassen“. Quarantäne-Dateien werden freigegeben; Gelöschte müssen neu heruntergeladen werden. Zugelassene Liste: „Zugelassene Bedrohungen“ > „Nicht zulassen“ bei Fehlern.
Bei hartnäckiger Malware
Für resistente Bedrohungen: „Scan-Optionen“ > „Microsoft Defender Offline-Scan“. Neustart in speziellem Modus, dann Rückkehr zu Windows.
Bei anhaltenden Problemen empfehlen Experten wie bei The Verge Malwarebytes Free – ideal vorbeugend installiert. Bei Ransomware: IT-Profis kontaktieren.
Drittanbieter-Anti-Malware
Windows-Sicherheit schützt solide, deckt aber Phishing oder bösartige Ads nicht vollständig ab. Ergänzen Sie mit McAfee, Norton 360, Kaspersky oder Bitdefender. Microsoft deaktiviert sich automatisch bei aktiven Alternativen.