Laut einer aktuellen Studie von Emu Analytics benötigt Großbritannien bis 2020 eine Versechsfachung der Ladepunkte für Elektrofahrzeuge, um mit der steigenden Nachfrage Schritt zu halten.

Der Bericht des Datenanalyseunternehmens Emu Analytics offenbart einen gravierenden Mangel an Ladeinfrastruktur in ganz Großbritannien.
Derzeit existieren nur 16.500 Ladepunkte, während bis 2020 weitere 83.500 benötigt werden, um dem Boom der Plug-in-Elektrofahrzeuge gerecht zu werden.
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Der Bericht prognostiziert über eine Million Elektrofahrzeuge auf den Straßen bis 2020, mit 150.000 Neuzulassungen im Mai 2018 allein. Aktuell entfallen neun Plug-in-EVs pro Ladepunkt – ein klares Warnsignal.
Die typische Reichweite reiner Elektrofahrzeuge liegt bei 100 bis 200 Meilen (real oft niedriger), was ein dichtes Netz an Ladestationen erfordert, bis Batterietechnologien fortschreiten.
Newcastle führt mit 1,45 Autos pro Ladepunkt, während Peterborough mit 485 Autos pro Station am schlechtesten dasteht.
Oxford plant ab 2020 ein Verbot von Benzin- und Dieselfahrzeugen in Teilen des Zentrums, bis 2035 eine Null-Emissions-Zone für alle, inklusive Busse und LKW.
Supermärkte wären ideale Standorte, doch nur 3 % bieten Ladepunkte: ASDA mit 19 % der Filialen vorne, Tesco mit nur 0,4 %.
Die Regierung investiert 440 Millionen Pfund in die Ladeinfrastruktur und beauftragt 21 Behörden mit Reinluftzonen bis Dezember 2018.
Der Plug-In Car Grant seit 2011 treibt den Aufschwung: EV-Verkäufe +600 % von 2014–2017, +20 % allein 2017.
Richard Vilton, CEO von Emu Analytics: „Durch gezielte Investitionen kann Großbritannien Weltführer bei Elektrofahrzeugen werden – zum Nutzen von Unternehmen, Städten und Gemeinden für eine nachhaltige Zukunft.“