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Freitag der 13.: Warum haben so viele Menschen Angst vor diesem Tag?

Von allen Tagen, an denen man im Bett bleiben möchte, steht Freitag, der 13., ganz oben. Er ist Titel einer Kult-Horrorfilmreihe, wird mit Pech assoziiert und gilt als Tag, an dem man Risiken meiden sollte.

Selbst wenn man ihm zu entkommen versucht, kann es schiefgehen – wie bei Daz Baxter in New York 1976. Er blieb im Bett, doch sein Wohnblock stürzte ein. Der Begriff für diese Angst, Paraskevidekatriaphobie, stammt vom Phobien-Experten Donald Dossey.

Jedes Jahr gibt es mindestens einen Freitag, den 13., manchmal bis zu drei. 2018 war es heute und im Juli nochmal. Doch trotz Jason Voorhees aus Freitag der 13. hat die Angst keine wissenschaftliche Basis.

Eine finnische Studie zeigte mehr Unfälle bei Frauen am 13. Freitag, hauptsächlich durch Vorsichtigkeit. Weitere Untersuchungen fanden keine Zunahme – Abergläubische sollten einfach nicht Auto fahren.

Freitag der 13.: Die Ursprünge der Angst vor einem Datum

Das Stigma entsteht aus zwei Aberglauben: Jesu Tod am Freitag nach dem Letzten Abendmahl mit 13 Personen. In der germanischen Mythologie crasht Loki eine Götterparty und verursacht Tod.

In anderen Kulturen ist 13 positiv: Im Hinduismus Trayodashi ehrt Shiva, Buddhismus zählt 13 Buddhas, tibetische Texte nennen 13 Glückszeichen.

In Italien fürchten sie die 17, in Griechenland, Spanien und Mexiko den Dienstag, den 13. In China ist 4 unglücklich (klangähnlich zu "Tod"). Australische Gebäude überspringen oft 13 und 4.

Die Faszination des Aberglaubens

Aberglaube wurde früh wissenschaftlich erforscht. Viele Rituale – Daumen drücken, Salz über die Schulter – wirken emotional stark.

Studenten mit Glücksbringern, Sportler wie Nomar Garciaparra mit Ritualen oder David Shepherd beim Cricket: Erfolgreiche halten fest daran. Im Film Silver Linings Playbook wird es humorvoll gezeigt.

Psychologisch erklärt der "diskriminierende Reiz": Erfolge merkt man sich, Misserfolge vergisst. Rituale reduzieren Stress und boosten Leistung – wie eine Eins bei perfekter Vorbereitung.

Freitag der 13.: Warum haben so viele Menschen Angst vor diesem Tag?Falls Sie sich heute ängstlich fühlen: Es ist ein Tag wie jeder andere.

Kylie Sturgess ist Tutorin und Forscherin für Radio Broadcasting an der Murdoch University. Dieser Artikel erschien erstmals auf The Conversation.