Die Zukunft des iTunes Stores rückt einem Ende näher: Zuverlässige Quellen berichten, dass Apple die kostenpflichtigen Musikdownloads im kommenden Jahr einstellen will.

Laut Insidern beim Tech-Portal Digital Music News hat Apple einen festen Termin im Blick – voraussichtlich läuft der Dienst zum 31. März 2019 aus. Eine abrupte Schließung ist unwahrscheinlich; stattdessen plant Apple eine schrittweise Umstellung, um Nutzer auf Apple Music, den Konkurrenten zu Spotify, auszurichten.
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Das März-Datum markiert nicht das sofortige Aus, sondern den Start der offiziellen Ankündigung. Nutzer erhalten so Zeit für Vorbereitungen. Wichtig: Apple wird keine Rechte an bereits gekauften Songs entziehen. Ihre iTunes-Käufe bleiben dauerhaft auf Apple-Geräten und in allen iTunes-Versionen abspielbar.
Jede bei iTunes erworbene oder hochgeladene Musik funktioniert weiterhin reibungslos – inklusive iTunes Plus- und Video-Downloads. Die Sammlungen lassen sich managen wie bisher. Verändert wird lediglich die Option, neue Musik digital bei Apple zu kaufen.

Apple hatte solche Pläne zuvor dementiert, doch im BBC-Interview gab Jimmy Iovine, Chef von Apple Music, zu: Der Store schließe "wenn die Leute aufhören zu kaufen". Ein genaues Datum nannte er nicht, bestätigte aber die Überlegungen.
Die Prognosen für sinkende Umsätze im iTunes Store treiben diese Entscheidung voran. Apple Music boomt mit über 40 Millionen zahlenden Abonnenten (plus 7 Millionen Tester), auch wenn Spotify mit 71 Millionen vorn liegt. Die Einstellung könnte mehr Nutzer zu Apple Music locken.
Offizielle Statements von Apple? Bis März 2019 eher unwahrscheinlich – das Unternehmen reagiert selten auf Gerüchte.