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GrayKey gehackt: Schwachstelle im iPhone-Entsperr-Tool für Behörden enthüllt

Aktualisierung: GrayKey, das als ultimatives Tool zum Entsperren von iPhones beworben wird, weist offenbar eigene Sicherheitslücken auf. Als Experten für Cybersicherheit beobachten wir solche Entwicklungen genau.

GrayKey gehackt: Schwachstelle im iPhone-Entsperr-Tool für Behörden enthüllt

Hacker haben nach einer Datenpanne Anfang des Monats Teile des GrayKey-Codes erhalten. Dies wurde Grayshift gegenüber Motherboard bestätigt. Die Ursache: eine Fehlkonfiguration des Netzwerks an einem Kundenstandort. Das Unternehmen betont, dass keine weiteren Daten betroffen waren und das Problem behoben ist.

Die Originalgeschichte folgt unten:

Mit 30.000 US-Dollar (ca. 21.000 £) erhalten Behörden GrayKey – eine kompakte 10 x 10 cm Box, die iPhones mit iOS 10 und 11 entsperrt. Grayshift, das Startup dahinter, liefert das Tool trotz Kritik von Datenschützern an Polizeibehörden. An der Spitze steht ein ehemaliger Apple-Sicherheitsingenieur, dessen Methoden Fragen zu Geheimhaltungsvereinbarungen aufwerfen.

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Die volle Version kostet 30.000 $ (21.000 £), funktioniert offline und bietet unbegrenzte Entsperrungen. Die Budget-Variante für 15.000 $ (10.500 £) erfordert Internet und ist auf 300 Nutzungen beschränkt.

Die Entsperrmethode bleibt geheim, dauert aber je nach PIN-Länge 2 Stunden bis 3 Tage. Nach Erfolg erscheint der Code auf einem schwarzen Bildschirm, und die iPhone-Daten werden heruntergeladen.

Aktuell unterstützt GrayKey iOS 10 und 11, iOS 9 folgt bald (Motherboard). Bisher nutzen US-Behörden wie Polizei in Maryland und Indiana es. Miami-Dade County verhandelt, Interesse zeigen Secret Service, Außenministerium und DEA.

In Europa ist es noch nicht weit verbreitet, doch die Entwicklung ist zu beobachten.