Der US-Einzelhandelsriese Walmart hat in 50 Filialen Roboter eingeführt. Diese Technologie stiehlt keine Jobs, sondern entlastet Mitarbeiter, damit sie sich voll auf den Kundenservice konzentrieren können – statt Regale zu prüfen.
Mit über 11.700 Standorten weltweit und 2,3 Millionen Mitarbeitern (inklusive Asda in Großbritannien) optimiert Walmart konsequent die Arbeitsprozesse. Die zwei Meter hohen Roboter patrouillieren durch die Gänge, scannen Regale und erkennen Fehler wie falsche Preise, fehlende Produkte, falsche Etikettierungen oder missplatzierte Waren.
Da Roboter Regale schneller als Menschen überprüfen, sparen sie wertvolle Zeit. Walmart-Vizepräsident für Innovation John Crecelius erklärte in einem Business Insider-Interview: Die Partnerschaft mit Bossa Nova Robotics zielt nicht primär auf Effizienzsteigerung ab, sondern auf besseren Service. „Es geht darum, unsere Leistung und den Kundenservice zu verbessern“, betonte er. Mitarbeiter identifizieren so priorisierte Nachfüllbedarfe schneller.
Die Roboter dürfen derzeit dreimal täglich laufen: morgens, mittags und abends. Kunden reagieren neugierig und positiv. Viele Filialmitarbeiter haben die Maschinen als Teammitglieder adoptiert – inklusive Namen und Namensschilder. „Das zeigt, dass sie einen echten Mehrwert spüren“, sagt Crecelius.

Walmart plant derzeit keine große Expansion; die Roboter sind auf vier US-Bundesstaaten beschränkt. Eine Einführung in Asda-Läden in Großbritannien steht nicht kurzfristig an.