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Google führt Lizenzgebühren für Android-Hersteller ein – Reaktion auf EU-Kartellstrafe

Google hat lange Zeit von Android-Herstellern gefordert, alle eigenen Apps wie Chrome und die Google-Suche vorzuinstallieren, um Zugang zum Play Store zu erhalten. Diese Praxis führte im Juli zu einer EU-Kartellstrafe in Höhe von 3,8 Milliarden £, da sie die Konkurrenz behinderte.

Google führt Lizenzgebühren für Android-Hersteller ein – Reaktion auf EU-Kartellstrafe

Als Reaktion erhebt Google nun pauschale Lizenzgebühren für die Integration seiner Apps auf Geräten. Das Android-Betriebssystem bleibt open-source und kostenlos, doch die proprietären Google-Apps müssen lizenziert werden.

Sehen Sie, wie Hersteller von Android-Smartphones Millionen gefährden, indem sie angeblich über fehlende Sicherheitspatches lügen.

Hersteller können Apps wie Google Maps, Gmail und YouTube in einem Paket lizenzieren – Chrome und Google-Suche sind inklusive, aber die genannten Apps sind verpflichtend. Diese Regelung gilt ausschließlich für Europa.

Zudem zwingt Google Hersteller nicht mehr exklusiv zu Android-Geräten mit Google-Apps. Früher verweigerte das Unternehmen Lizenzen an Firmen, die Geräte ohne diese Apps anboten – diese Restriktion ist nun aufgehoben.

Es ist erfreulich, dass Tech-Giganten zur Rechenschaft gezogen werden. Allerdings könnten Verbraucherpreise steigen, falls Hersteller die Gebühren weitergeben. Die genauen Kosten sind noch nicht bekannt.

Ob sich etwas ändert, bleibt offen: Hersteller scheuen davor zurück, Android-Geräte ohne die volle Google-App-Suite zu liefern, da dies Kundenerwartungen widerspricht.

Die Änderungen treten am 29. Oktober in Kraft, der EU-Frist. Google legt Berufung ein, doch sie gelten vorerst für alle neuen Android-Telefone.