Ein autonomer Shuttle-Bus war nur wenige Stunden nach seinem Start in Las Vegas in eine Kollision verwickelt. Als erstes öffentliches Pilotprojekt dieser Art in den USA fuhr der Bus langsam, als der Vorfall eintrat. Keiner der acht Insassen wurde verletzt, doch die vordere Stoßstange des Fahrzeugs erlitt Beschädigungen.

Der Unfall folgte kurz auf die Ankündigung von Waymo (Alphabet), einen vollständig autonomen Taxidienst in den kommenden Monaten einzuführen.
Der Shuttle in Las Vegas fasst bis zu 12 Passagiere und ist mit LIDAR-Technologie ausgestattet, die ein sofortiges Anhalten bei Fußgängern oder anderen Verkehrsteilnehmern ermöglicht.
Sehen Sie, wie sich die NASA mit Uber zusammenschließt, um eine Flotte fliegender Elektrotaxis zu starten. Fahrerlose Lastwagen kommen nach Großbritannien.
Das 12-monatige Pilotprojekt gehört dem französischen Unternehmen Keolis und wird von AAA gesponsert. Anwohner und Besucher können das Fahrzeug kostenlos auf einer kurzen Strecke durch die Innenstadt nutzen. AAA untersucht die Interaktion mit realem Verkehr und befragt Nutzer zu ihren Erfahrungen.
Nach offiziellen Angaben trug der Fahrer eines Lieferwagens die Schuld. Der Blog der Stadt Las Vegas bestätigte einen „kleinen Vorfall“ und erklärte: „Das Shuttle reagierte korrekt – seine Sensoren erkannten den Lastwagen und hielten an. Der Lieferwagen stoppte nicht und streifte den vorderen Kotflügel. Mit gleicher Sensortechnik wäre der Unfall vermeidbar gewesen.“
Autonome Fahrzeuge und damit verbundene Risiken werden alltäglich. Im August kündigte Großbritannien Tests einer Flotte autonomer Lastwagen an. Uber kooperiert zudem mit der NASA für fliegende Taxis.
Bildnachweis: Stadt Las Vegas