Auf der WWDC 2017 erwähnte Tim Cook bereits Pläne für eine Kooperation mit IKEA. Die Möbelkette will 3D-Modelle ihrer Produkte in Apples aufstrebende Augmented-Reality-Plattform ARKit integrieren.

In einem Interview mit der schwedischen Publikation Digital.di gab Michael Valdsgaard, Manager für digitale Transformation bei IKEA, mehr Details preis. Wie 9to5Mac berichtet, plant IKEA, dass alle Betten, Stühle, Schränke und mehr bald physisch und als AR-Version verfügbar sind.
„Dies wird die erste Augmented-Reality-App sein, mit der Sie eine zuverlässige Kaufentscheidung treffen können. Wenn wir neue Produkte auf den Markt bringen, werden sie in der AR-App an erster Stelle stehen.”
Nutzer mit Apple-Geräten können sich in ihrem Zuhause umsehen und virtuelle Möbelstücke „millimetergenau“ positionieren – sogar auf dem realen Teppich. Der Maßstab passt sich der Umgebung an, ebenso die Beleuchtung. So entsteht ein AR-Layout des Hauses, um idealerweise zu prüfen, ob der Ledersessel zum ausgestopften Elch passt.
9to5Mac spekuliert, das Tool könnte zunächst im Geschäft starten, doch der Fokus liegt auf der Heimnutzung. Der Kern ist E-Commerce: Direkte Links von 3D-Modellen zu echten Käufen. Kein AR-Simulationsspiel, sondern praktischer Möbelkauf.
Valdsgaard betonte eine „knappe Deadline“. Ob es pünktlich zu iOS 11 kommt, ist offen. Apple könnte es mit dem iPhone 8 im September 2017 vorstellen.
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