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Doom auf der Nintendo Switch hat mit dem neuesten Update eine Überraschung parat: Bewegungssteuerung. Nach jahrelangen Fan-Wünschen hat Bethesda das Feature leise integriert. Viele Spieler berichten, es fühle sich wie in Splatoon 2 an – präzises, bewegungsbasiertes Zielen. Kompatibel mit Pro-Controller, Joy-Con-Griff und im Handheld-Modus, inklusive anpassbarer Empfindlichkeit.
Im Video unten siehst du es live. Darunter folgt unsere originale Doom-Review für Switch – ohne Motion Controls, da sie damals noch fehlten.
Doom-Review für Nintendo Switch
Seit Doom 64 aus dem Jahr 1997 war kein Doom-Titel mehr auf einer Nintendo-Konsole gelandet. In Zeiten, in denen Nintendo seinen Hardcore-Appeal zugunsten familienfreundlicher Titel eingebüßt hat, wirkt diese Kombination ungewöhnlich. Der blutige, gorelastige Stil von Doom mit seiner düsteren Rot-Orange-Palette passt nicht zu Nintendos bunten Franchises.
Trotzdem: Doom (2016) ist zurück auf meiner Lieblingskonsole dieser Generation – und ich könnte nicht begeisterter sein. Der 2016er-Neustart war ein Meisterwerk: brillantes Gunplay, rasantes Tempo, gnadenloser Action-Mix. Dank idTech 6 lief es plattformübergreifend mit 60+ fps wie ein Traum.
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Auf der Switch, als einer der ersten reifen Ports für die Konsole, ändert sich das Bild. Statt 60 fps gibt's 30 fps. Native Auflösung: 720p Handheld, docked nicht ganz 1080p. Texturen sind weniger detailliert als auf PS4, Xbox One oder PC, Schärfentiefe leidet.

Trotz Kompromissen ist Doom auf Switch genau das, was Fans erwarten. Der Portabilitätsbonus – Doom im Bus oder Zug – macht's unvergesslich. Es fühlt sich authentisch an: wildes Schießen, Tempo, hämmernder Soundtrack, Blutbad – alles da. id Software hat Switch-Hardware-Zauberei betrieben, für ein fast butterweiches Gefühl bei halber Framerate.
Doom kommt als Komplettpaket: volle Kampagne, Arcade-Modus, alle Schwierigkeitsstufen, sämtliche DLCs und intakter Multiplayer. Achtung: 22 GB Speicher – microSD-Karte empfohlen.
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Switches Mobilität revolutioniert Multiplayer: Nimm deine Konsole mit, treffe Freunde für LAN-ähnliche Sessions – wie in den 90ern mit dem PC beim Kumpel.

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Nicht alles ist perfekt: Performance-Puristen werden die Einschränkungen scheuen. Doch für Doom-Fans und Neulinge, die Flexibilität schätzen, ist der Switch-Port ideal. Er weckt Vorfreude auf Ports wie Skyrim (17. November) oder Wolfenstein II: The New Colossus. Switch zeigt: Hier blühen auch Hardcore-Titel jenseits von Mario, Zelda und Splatoon.