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Google nutzt Daten, um Mitarbeiter zu weniger Fleischkonsum zu motivieren

Beim Klimawandel wird auf internationalen Gipfeln oft ein unsichtbarer Faktor übersehen: die Rinderherde. Ihre Emissionen schaden dem Planeten mehr als Autos. Viehzucht verursacht rund 15 % der globalen CO₂-Emissionen – eine Zahl, die durch steigenden Fleischkonsum in Entwicklungsländern wächst.

Google nutzt Daten, um Mitarbeiter zu weniger Fleischkonsum zu motivieren

Internationale Abkommen zwingen Unternehmen zu umweltfreundlicheren Praktiken, doch letztlich entscheiden wir Verbraucher. Unsere Ernährung bestimmt die Zukunft des Planeten. Leider fehlt es vielen an Impulskontrolle – ein Problem, das ich als passionierter Fleischliebhaber kenne.

Siehe verwandt: Ich habe Insekten gegessen, damit Sie kein Laborfleisch essen müssen – warum Farmen auf Petrischalen umsteigen könnten

Appelle wie "Iss weniger Fleisch" für Gesundheit und Umwelt scheitern oft. Alternativen wie Laborfleisch oder Insekten stoßen auf Skepsis. Google wählt einen datenbasierten Ansatz: vegane Gerichte, die so lecker sind, dass Mitarbeiter freiwillig weniger Fleisch wählen.

Ein pflanzlicher Cheeseburger-Rivale? Google liebt Herausforderungen.

Die datengetriebene Jagd nach dem perfekten Fleischersatz

Google nutzt Daten, um Mitarbeiter zu weniger Fleischkonsum zu motivieren

Fast Company berichtet detailliert: Auf dem Sunnyvale-Campus testen Googles Köche an 14 Cafés mit kostenlosen Mittagessen. Ziel ist kein totaler Verzicht, sondern Reduktion. Scott Giambastiani, Chefkoch und Leiter des globalen Lebensmittelprogramms, erklärt: "Es könnte vegetarisch sein oder ein 'Flipped-Produkt' mit 20–30 % weniger tierischem Protein, z. B. Burger mit Pilzen für besseren Geschmack und weniger Rindfleisch."

Google optimiert alles: Speisenreihenfolge, Namen und Beschreibungen. Tests zeigen: Ungewöhnliche Zutaten, Kochmethoden oder nostalgische Geschichten steigern die Nachfrage.

Ein Hit: Der vegane Taco mit Quinoa-Brokkoli-Tortilla, Kimchi, koreanisch gewürzten Pilzen und Avocado-Cashew-Creme. Nach vielen Namenswechseln – von "Pilz-Taco" bis "Würziger Multi-Nuss-Maitake-Taco in Quinoa-Tortilla" – wurde er ein Erfolg.Google nutzt Daten, um Mitarbeiter zu weniger Fleischkonsum zu motivieren

Giambastiani zu Fast Company: "'Vegan' auf der Karte schreckt ab. Es muss aufregend klingen, gut aussehen und schmecken."

Der Ansatz wirkt: Googler essen bei der Arbeit zu 71 % gesünder. Solche Impulse könnten die Gastronomie verändern und den Druck auf Politiker mindern.

Lesen Sie den vollständigen Artikel mit Fotos auf Fast Company.