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Microsoft wurde gerade wertvoller als Google

Microsoft ist jetzt wertvoller als Google und seine börsennotierte Muttergesellschaft Alphabet. Zum ersten Mal seit 2015 überholte das in Redmond ansässige Technologieunternehmen den Giganten Google und wurde zum drittwertvollsten Unternehmen der Welt.

Microsoft wurde gerade wertvoller als Google

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Mit einem Wert von 753 Milliarden US-Dollar (566 Milliarden Pfund) liegt Microsoft knapp vor der Bewertung von Googles Muttergesellschaft Alphabet mit 739 Milliarden US-Dollar (556 Milliarden Pfund). Microsoft und Google tauschen die Plätze in den Rankings, seit Google das Unternehmen im Jahr 2012 zum ersten Mal überholte. Dieser entscheidende Gewinn zeigt jedoch, dass Microsofts neuester CEO Satya Nadella es wirklich geschafft hat, das Image des Unternehmens zu verändern und seine Geschicke zu wenden. P> Seit der Übernahme vor vier Jahren hat sich der Aktienkurs von Microsoft mehr als verdoppelt und es hat sich von einem über 40 Jahre alten Unternehmen zu einer modernen Technologieikone entwickelt. Durch die Fokussierung von Microsoft auf Produktkategorien wie KI und Cloud Computing bei gleichzeitiger Streichung schwächelnder Sparten wie Windows Phone hat Microsoft erfolgreich modernisiert. Die jüngste Ranking-Verschiebung zeigt nur, dass diese ziemlich drastischen Methoden zur Abkehr von Windows als Kernprodukt eindeutig funktioniert haben.

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Microsoft ist auch dicht auf den Fersen von Amazon, dem zweitgrößten Unternehmen der Welt – mit einem Vermögen von 782 Milliarden US-Dollar (588 Milliarden Pfund). An der Spitze steht Apple, das mit einer Marktbewertung von 923 Milliarden US-Dollar (694 Milliarden Pfund) so schnell nicht verschwinden wird. Interessanterweise hat Microsoft jedoch wohl ein größeres Portfolio als Apple und das könnte durchaus zu seinem Vorteil genutzt werden. Als The Verge weist darauf hin, dass Google rund 90 % seiner Einnahmen direkt aus Werbung generiert. Sechzig Prozent des gesamten Umsatzes von Apple sind auch auf iPhone-Verkäufe zurückzuführen, die dazu führen könnten, dass Milliarden von seiner Bewertung ausgelöscht werden, wenn die Verkäufe zurückgehen.

Microsoft hat jedoch einen Großteil seines Geschäfts durch Hardware, Software und Dienstleistungen ausgebaut. In seinem jüngsten Ergebnisbericht machten die Geschäftsbereiche Windows, Surface und Xbox von Microsoft rund 35 % des Umsatzes aus. Cloud-Dienste machten rund 30 % und Office- und Produktivitätslösungen weitere 30 % aus.

Wohin also als nächstes für Microsoft? Morgan Stanley glaubt, dass Microsoft eines der ersten Unternehmen sein wird, das dank des Wachstums von Cloud-Diensten innerhalb eines Jahres eine Bewertung von 1 Billion US-Dollar erreichen wird. Wenn dies der Fall ist, muss sich Apple sicherlich Sorgen machen.