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Google stellt Chrome-Funktion „Beaufsichtigte Nutzer“ ein: Was Eltern jetzt wissen müssen

Eltern weltweit sind betroffen: Google beendet die Chrome-Funktion „Beaufsichtigte Nutzer“ nur vier Jahre nach ihrer Einführung, wie eine E-Mail an betroffene Nutzer mitteilt.

Google stellt Chrome-Funktion „Beaufsichtigte Nutzer“ ein: Was Eltern jetzt wissen müssen

„Wir haben in diesen vier Jahren viel gelernt und wertvolles Feedback erhalten, wie wir die Erfahrung für Sie und Ihre Kinder verbessern können“, heißt es in der E-Mail. „Basierend darauf entwickeln wir neue Chrome-OS-Überwachungsfunktionen, die speziell auf Familienbedürfnisse abgestimmt sind und später in diesem Jahr erscheinen.“

Die Funktion „Beaufsichtigte Nutzer“ ermöglichte es, Profile anderer Nutzer in Chrome zu steuern, den Zugriff auf bestimmte Websites einzuschränken und deren Browserverlauf zu überwachen.

Google gibt an, dass die Erstellung neuer beaufsichtigter Profile bereits deaktiviert wurde (zum Redaktionszeitpunkt noch verfügbar). Bestehende Profile bleiben vorerst nutzbar, jedoch eingeschränkt: Ab dem 15. Januar 2023 ist chrome.com/manage, die Verwaltungsseite für Einschränkungen, nicht mehr erreichbar.

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Was tun Eltern, um Inhalte weiter zu überwachen? Schnell eingerichtete beaufsichtigte Profile sind kurzfristig möglich, langfristig aber keine Lösung.

Google verweist auf neue Chrome-OS-Features, die jedoch voraussichtlich nicht für Windows- oder Mac-Geräte verfügbar sind. Stattdessen wird Family Link empfohlen: Damit richten Sie Google-Konten für Kinder ein und überwachen Android-Nutzung. Aktuell nur in USA, Irland, Australien und Neuseeland verfügbar – und keine PC-Unterstützung.

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