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Apple verklagt: Japanisches Unternehmen fordert Markenrechte für 'Animoji'

Der Auftritt der Animojis bei Apples September-Keynote 2017 war ein Highlight – vor allem, als Craig Federighi mit seinem Gesicht das Poo-Emoji zum Leben erweckte. Leider gerät Apple nun in rechtliche Schwierigkeiten: Ein japanisches Unternehmen hält die US-Marke „Animoji“ und ist über Apples Nutzung alles andere als erfreut.

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Das Tokioter Unternehmen Emonster hat die Klage am Mittwoch beim US-Bundesgericht eingereicht. Dem Schriftstück zufolge „beschloss Apple, den Namen zu übernehmen und der Welt vorzugaukeln, Animoji sei Apples Original“.

Emonster betreibt seit 2014 eine iOS-App namens Animoji. Damit können Nutzer animierte Emojis als GIF-ähnliche Sequenzen versenden, codiert aus Textfolgen für verschiedene Effekte. Apples Animoji-Funktion für das iPhone X ist hingegen exklusiv und nutzt die Gesichtserkennung, um echte Gesichter in sprechende Emojis zu verwandeln.

Laut Klageakte bot Apple an, die Marke vom CEO Enrique Bonansea – einem in Japan lebenden US-Bürger – zu kaufen. Nach der Ablehnung verwendete Apple den Namen dennoch.

„Statt Kreativität zu zeigen, auf der Apples Ruf basiert, hat Apple einfach den Namen eines App-Store-Entwicklers geklaut“, heißt es in der Klage. „Apple hätte den Namen vor der Ankündigung ändern können, tat es aber nicht und versuchte bewusst, ihn zu stehlen.“

Apple hat im September einen Antrag auf Löschung der Emonster-Marke gestellt, da sie irrtümlich für ein nicht existierendes Unternehmen registriert wurde. Die Prüfung läuft noch.

Emonster verlangt eine ungenannte Schadenssumme sowie eine einstweilige Verfügung, die Apple umgehend vom Gebrauch des Namens „Animoji“ abhält.