Als CEO mit mehreren Skandalen und negativer Presse gibt es gute Nachrichten: Bei Millennials zählt vor allem die Produktqualität. Die YouGov BrandIndex-Daten für das erste Halbjahr 2017 bestätigen dies eindrucksvoll.

Uber führt als am stärksten verbesserte Marke unter US-Millennials. Trotz Vorfällen wie dem Video des ehemaligen CEOs, der einen Fahrer anbrüllte, Verstoßes gegen Apples AGBs und Vorwürfen sexueller Belästigung hat sich die Nutzung gesteigert. Skandale scheinen die Millennials nicht abzuschrecken.
Es gibt keine schlechte Publicity – solange das Produkt überzeugt.

Der YouGov BrandIndex misst tatsächliche Nutzung, nicht Umfragen: Er trackt, wie viele von 1.500 Marken in den letzten 60 Tagen verwendet wurden. In den USA stieg die Uber-Nutzung bei Millennials um 8,2 Prozentpunkte auf 25,5 Prozent.
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Wie Kollege Vaughn betonte: Bequemlichkeit überwiegt Ethik. Ted Marzilli, CEO von YouGov BrandIndex, erklärte gegenüber AdWeek: „Millennials sorgen sich um Ethik, entscheiden aber oft pragmatisch. Günstiger und bequemer? Dann wählen sie Uber.“
Auf Platz 2: Instagram mit 44,7 Prozent (+6 Prozentpunkte). Lyft wuchs ebenfalls um 6 Prozentpunkte (6,2 auf 12,3 Prozent). Weitere Tech-Marken: Snapchat (+5,6 Prozent), Twitter (+4,3 Prozent), WhatsApp (+3,9 Prozent), Spotify (+3,7 Prozent) und Airbnb (+2,9 Prozent).