Sony hat den Beta-Test des ersten Software-Updates für die PS5 gestartet, das den erweiterbaren M.2-SSD-Speicher ermöglicht. Diese lang erwartete Funktion steht Tester ab sofort zur Verfügung und wird später in diesem Jahr für alle PS5-Konsolen ausgerollt. Basierend auf umfassenden Tests verschiedener Laufwerke verlangt Sony mindestens eine PCIe-Gen4-SSD mit 250 GB Kapazität. Empfohlen wird eine Geschwindigkeit von 5.500 MB/s, doch auch langsamere Gen4-Modelle funktionieren oft einwandfrei.
In unseren Praxistests hat die Corsair Force MP600 (2 TB) mit 4.950 MB/s Lesegeschwindigkeit hervorragend performt. Ein Kollege bestätigte dies mit der Sabrent Rocket (500 GB, 5.000 MB/s). Die Einrichtung ist unkompliziert und dauert unter zwei Minuten. So richten Sie alles ein:
- Entfernen Sie die Seitenwände der PS5 – Netzkabel vorher abziehen. Folgen Sie einem hilfreichen YouTube-Video für den sicheren Ablauf. Die Konsole ist robust gebaut, Panels brechen nicht leicht.
- Machen Sie den M.2-SSD-Slot frei: Er liegt links vom Lüfter, nahe dem internen Laufwerk. Schrauben Sie mit einem Schraubendreher die Abdeckung ab und entfernen Sie die Befestigungsschraube.
- In dem freien Slot finden Sie oben eine schwarze Schraube von Sony. Lösen Sie sie und befestigen Sie damit Ihre SSD. Sony rät zu Modellen mit Kühlkörper – für Bares ohne gibt es passende Nachrüstsolutions, die die Kühlung optimieren.
- Setzen Sie die Abdeckung auf, schieben Sie die Seitenwände vorsichtig zurück, stecken Sie das Netzkabel ein und starten Sie die PS5.
- Bei Inkompatibilität warnt die PS5: Gen4-SSD mit mindestens 250 GB erforderlich. Andernfalls formatieren – sichern Sie vorher Daten aus anderen Systemen.
- Formatierung (z. B. Corsair Force MP600, 2 TB) dauert unter 10 Sekunden. Die PS5 testet die Geschwindigkeit und rät bei Spielproblemen zum Verschieben auf internen Speicher.
- Verschieben Sie Spiele beliebig auf die M.2-SSD oder installieren Sie Neues direkt aus dem PlayStation Store darauf. In Tests brauchte Ratchet & Clank: Rift Apart vom internen Speicher auf Corsair Force MP600 (2 TB) nur 30 Sekunden.
Sonys M.2-SSD-Unterstützung ist in der Beta-Phase, Hersteller listen bald alle kompatiblen Modelle. Seagate bestätigt die FireCuda 530, wir haben Corsair Force MP600 und Sabrent Rocket ohne Kühlkörper erfolgreich getestet. Weitere Details folgen bei offiziellen Angaben.
Erste-Hand-Bestätigung: Sabrent Rocket Gen4 funktioniert einwandfrei.