Microsoft investiert massiv in Künstliche Intelligenz und bündelt Ressourcen, um seine Produkte zukunftsfähig zu machen.

Ein starkes Beispiel: Die Suchmaschine Bing wird trotz Konkurrenz durch Google kontinuierlich intelligenter und nuancierter.
Jetzt erweitert Microsoft seine KI-Expertise durch die Übernahme des kalifornischen Startups Semantic Machines, Spezialist für natürliche Konversations-KI.
Semantic Machines entwickelt Technologien, die Gespräche über einfache Fragen hinaus natürlicher und kontextbezogener gestalten – wie ein echtes Gespräch mit einem Menschen.
Die Akquisition zielt auf die Verbesserung von Cortana und dem Chatbot XiaoIce ab, der seit 2014 in China über 30 Milliarden Gespräche in sozialen Netzwerken geführt hat.
"Durch Semantic Machines errichten wir in Berkeley ein Zentrum für Konversations-KI, um Sprachschnittstellen neu zu definieren", erklärt Microsoft in einem Blogbeitrag. "Kombiniert mit unseren KI-Fortschritten schaffen wir natürliche, produktive Erlebnisse, die Conversational Computing revolutionieren."
Das Team umfasst Top-Experten: Technologie-Unternehmer Dan Roth sowie KI-Forscher Dan Klein (UC Berkeley) und Percy Liang (Stanford).
Microsoft betont mit XiaoIce das weltweit erste "Vollduplex-Voice-Sense"-System – bidirektionale Echtzeit-Kommunikation mit KI.
Google erreichte kürzlich Ähnliches mit Duplex auf der I/O 2018: KI, die Restaurants anruft. Kritik gab es wegen Datenschutz und Identitätsfragen.