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Google vor Gericht: Klage auf 3,4 Milliarden £ wegen heimlicher Datensammlung bei britischen iPhone-Nutzern

Die Kampagnengruppe Google You Owe Us verklagt Google auf bis zu 3,4 Milliarden Pfund. Grund: Die angebliche illegale Nutzung von Daten Millionen britischer iPhone-Nutzer in den Jahren 2011 und 2012.

Google vor Gericht: Klage auf 3,4 Milliarden £ wegen heimlicher Datensammlung bei britischen iPhone-Nutzern

Angeführt vom ehemaligen Which?-Direktor Richard Lloyd wirft die Gruppe Google vor, die Datenschutzeinstellungen des Safari-Browsers umgangen zu haben. Ziel war die Sammlung umfangreicher Daten für gezielte Werbung. Die Vertretungsklage wird im Namen von 4,4 Millionen betroffener britischer iPhone-Nutzer geführt. Bei Erfolg könnte jeder Kläger bis zu 750 £ Entschädigung erhalten.

Laut Wächter umfassen die gesammelten Daten sensible Informationen wie Rasse, körperliche und geistige Gesundheit, politische Neigungen, Sexualität, soziale Klasse, Finanzen, Einkaufsgewohnheiten und Standortdaten. Basierend darauf wurden Nutzer in Kategorien wie „Fußballliebhaber“ oder „Enthusiasten des aktuellen Zeitgeschehens“ eingeteilt.

Siehe auch: Google Chrome warnt nun vor unsicheren Websites. Google-Mitarbeiter kündigen wegen des umstrittenen Projekts Maven.

Wie berichtet, hat Google bereits 39,5 Millionen US-Dollar gezahlt, um ähnliche Ansprüche in den USA zu regeln. Google bezeichnet die Klage als unbegründet: Es gebe keinen Nachweis, dass Daten an Dritte weitergegeben wurden, und es sei unmöglich, Betroffene eindeutig zu identifizieren.

Tom Price, Kommunikationsdirektor von Google UK: „Die Privatsphäre und Sicherheit unserer Nutzer ist uns äußerst wichtig. Dieser Fall bezieht sich auf Ereignisse vor über sechs Jahren, die wir damals adressiert haben. Wir halten die Klage für wertlos und werden sie abweisen. Unsere Beweise sprechen für uns, und wir freuen uns auf das Gerichtsverfahren.“

Anthony White QC, Vertreter von Google: „Das Gericht sollte einer Einzelperson nicht erlauben, die Datenschutzrechte von Millionen zu instrumentalisieren, um eine persönliche Kampagne voranzutreiben. Betroffene sollten die Möglichkeit haben, sich aktiv zu distanzieren.“