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PUBG Ransomware: Die Malware, die Dateien nur nach einer Spielrunde freigibt

Eine neue Ransomware blockiert Dateien auf infizierten PCs, bis das Opfer eine Runde PlayerUnknown's Battlegrounds (PUBG) spielt. Als IT-Sicherheitsexperten haben wir die Bedrohung analysiert.

PUBG Ransomware: Die Malware, die Dateien nur nach einer Spielrunde freigibt

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Die sogenannte „PUBG Ransomware“ wurde erstmals vom MalwareHunterTeam entdeckt und von Bleeping Computer detailliert berichtet. Wie typische Ransomware verschlüsselt sie Benutzerdateien und macht sie unzugänglich, bis eine Bedingung erfüllt ist. Anders als bei Geld- oder Erpressungsforderungen verlangt sie jedoch nur Spielzeit.

Die Lösegeldforderung verkündet: „Ihre Dateien wurden von PUBG Ransomware verschlüsselt! Aber keine Sorge! Es ist nicht schwer, es zu entsperren. Ich will kein Geld! Spiele einfach PUBG 1 Stunde!“

Laut Bleeping Computer überwacht die Malware einen laufenden PUBG-Prozess (TslGame.exe). Die Sperre löst sich nach nur drei Minuten Spielzeit auf – entgegen der geforderten Stunde. Eine Umgehung ist einfach: Starten Sie eine Dummy-Datei mit dem Namen TslGame.exe.

Bemerkenswert: Der Entschlüsselcode ist direkt in der Forderung integriert und kann eingegeben werden. Das deutet darauf hin, dass es sich um einen Scherz handelt, nicht um eine ernsthafte Bedrohung für Unternehmen oder kritische Infrastrukturen.

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Nicht das erste Mal: 2017 fand MalwareHunterTeam eine Ransomware, die Dateien nur nach 0,2 Milliarden Punkten im Spiel TH12 ~ Undefined Fantastic Object freigab. Die Entwickler veröffentlichten später ein Hilfstool.

Obwohl harmlos, zeigt diese Variante, wie Malware kreativ wird. Bleiben Sie wachsam und halten Sie Ihre Systeme aktuell – professionelle Antivirus-Lösungen schützen zuverlässig.