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Venmo-Schiedsklausel ablehnen: So opten Sie rechtzeitig aus und schützen Ihre Rechte

Venmo-Schiedsklausel ablehnen: So opten Sie rechtzeitig aus und schützen Ihre Rechte

Als Nutzer der Venmo-App haben viele kürzlich eine E-Mail zu Änderungen der Nutzungsbedingungen erhalten – darunter eine umstrittene Schiedsklausel. Sie zwingt Sie, auf Sammelklagen zu verzichten. Eine Abmeldung ist möglich, erfordert aber genaue Schritte. Wir zeigen Ihnen als Experten für Verbraucherrechte, wie es geht.

Zuerst ein Überblick: Schiedsklauseln sind in Verbraucherverträgen weit verbreitet. Sie berauben Unternehmen vieler Gerichtsrisiken, etwa durch Verzicht auf Sammel- oder Einzklagen. Stattdessen entscheidet ein oft vom Unternehmen bestimmter Schiedsrichter bindend – ohne Berufungsmöglichkeit.

Venmos neue Klausel folgt diesem Muster. PayPal, der Mutterkonzern, führte 2012 eine ähnliche ein. Venmo hatte bereits eine Klausel, die jedoch milder wirkte. Tipp: Richter haben solche Klauseln teils als "unredlich und nichtig" eingestuft, wenn Einzklagen unwirtschaftlich sind.

Die meisten Schiedsklauseln verweigern Ihnen die Möglichkeit, Teil einer Sammelklage zu werden

Wollen Sie Ihre Rechte wahren? Folgen Sie den offiziellen Anweisungen in den Bedingungen. Hier die Kurzanleitung:

  • Laden Sie das Venmo-Opt-out-Formular herunter und drucken Sie es aus.
  • Füllen Sie es vollständig aus.
  • Versenden Sie es per Post (Umschlag und Briefmarke) an die angegebene Adresse.

Wichtig: Fristen beachten! Bei Akzeptanz ab 23. Mai 2022: Absenderstempel bis 30 Tage danach. Bestehende Nutzer: bis 22. Juni 2022.

Sicherheit geht vor: Nutzen Sie Einschreiben mit Rückschein. Kosten höher, aber bei intensiver Nutzung lohnenswert, um Beweis zu haben.

Mit jahrelanger Expertise in Tech-Recht raten wir: Opten Sie aus, um flexibel zu bleiben.