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Drei koronale Löcher auf der Sonne: Geomagnetischer G1-Sturm erreicht die Erde

Die Sonne hat kürzlich drei neue koronale Löcher entwickelt, die zu geomagnetischen Stürmen auf der Erde führen. Als Experten für solare Phänomene beobachten wir diese Ereignisse genau, basierend auf Daten der NASA und NOAA.

Drei koronale Löcher auf der Sonne: Geomagnetischer G1-Sturm erreicht die Erde

Sonnenlöcher, auch koronale Löcher genannt, sind typisch im solaren Minimum – einer Phase des 11-jährigen Sonnenzyklus. Sie ermöglichen es dem Sonnenwind, schneller in den Raum zu entweichen.

Siehe ähnliche Sonnenstürme 2018: Was ist ein Sonnensturm und wann wird der nächste die Erde treffen? Wissenschaftler glauben, dass eine Mischung aus Gasen der Schlüssel sein könnte, um Leben jenseits unseres Sonnensystems zu finden 2018

Koronale Löcher sind offene Magnetfeldstrukturen in der Sonnenkorona. Sie lassen hochenergetischen Sonnenwind direkt entweichen, der bei günstiger Ausrichtung die Erde trifft und geomagnetische Stürme auslöst.

Letzte Woche öffneten sich drei solcher Löcher, was zu einer Flut von Sonnenwind führte. Die NOAA hat eine G1-Warnung (niedrigste Stufe) herausgegeben. Im Gegensatz zu einer G5-Warnung (extrem), die Stromausfälle und Spannungsprobleme verursachen könnte, sind die Auswirkungen hier geringfügig: Mögliche Schwankungen im Stromnetz und leichte Störungen bei GPS oder Satelliten-TV.

In höheren Breiten könnten Beobachter die Aurora Borealis oder Australis sehen, wenn geladene Teilchen mit der Ionosphäre (80–1.000 km Höhe) interagieren.

Bild: NASA Goddard Space Flight Center, unter Creative Commons