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Dixons Carphone warnt vor Gewinnrückgang: Teurere Smartphones und schwache Innovationen drücken Umsatz

Der Eigentümer von Dixons und Carphone Warehouse hat für dieses Jahr vor einem deutlichen Gewinneinbruch gewarnt. Grund sind das geschwächte Pfund und weniger bahnbrechende Hardware-Innovationen auf dem Smartphone-Markt.

Dixons Carphone warnt vor Gewinnrückgang: Teurere Smartphones und schwache Innovationen drücken Umsatz

Group-CEO Seb James von Dixons Carphone wies in einer außerplanmäßigen Stellungnahme auf „herausfordernde Bedingungen“ auf dem britischen Telefonmarkt hin. Technische Fortschritte seien schrittweiser geworden, sodass immer mehr Kunden ihre Geräte länger behalten. „Infolgedessen haben wir festgestellt, dass immer mehr Menschen ihre Telefone länger behalten“, schrieb James.

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„Es ist noch zu früh, um zu sagen, ob bevorstehende Neuerscheinungen oder der natürliche Upgrade-Zyklus diesen Trend umkehren werden“, ergänzte er. „Wir planen nun damit, dass die Gesamtmarktnachfrage in diesem Jahr nicht von allein korrigiert wird.“

In der Erklärung hieß es weiter, dass die erwarteten Vorsteuergewinne nun zwischen 360 und 440 Millionen Pfund liegen – rund 501 Millionen Pfund weniger als im Vorjahr und deutlich unter den von Analysten prognostizierten 495 Millionen Pfund. Die Aktien fielen daraufhin um 20 Prozent.

Auch die Abschaffung der EU-Roaminggebühren belastet das Unternehmen: Kunden mussten früher für Daten im EU-Ausland extra zahlen, nun entfällt das – mit einem geschätzten Schaden von bis zu 40 Millionen Pfund für Dixons Carphone.

Steigende Handy-Preise durch das schwache Pfund führen dazu, dass Verbraucher ihre Geräte länger nutzen. Dies verstärkt sich durch fehlende revolutionäre Innovationen. Apple plant im September das iPhone zum 10-jährigen Jubiläum (vermutlich iPhone 8) – ein umfassenderes Update als zuvor. Dennoch betonte James gegenüber The Guardian, sein Unternehmen setze „nicht alles darauf“.