In der Forbes-Reichenliste des Vorjahres belegte Laurene Powell-Jobs, die Witwe von Steve Jobs, den 23. Platz mit einem Vermögen von rund 17,7 Milliarden US-Dollar. Unklar ist, wie viel davon aus Apple-Aktien und wie viel aus Jobs' Disney-Anteilen stammt – eines steht jedoch fest: Steve Jobs war zum Zeitpunkt seines Todes ein Multimilliardär.
Diese Anekdote wird umso faszinierender, je nach Perspektive. Sie stammt aus dem Interview des Computer History Museum mit Scott Forstall, das bereits enthüllte, dass das iPhone teilweise wegen eines Hasses auf einen Microsoft-Mitarbeiter (nicht Bill Gates) entstand.
Im Gegensatz zu vielen Silicon-Valley-Unternehmen bietet Apple keine kostenlosen Mahlzeiten. Mitarbeiter zahlen im Cafeteria – scheinbar geizig, doch so finanzieren sie Innovationen wie patentierte Pizzaschachteln. 
Steve Jobs jedoch hatte einen cleveren Hack für Gratisessen.
"Er und ich gingen oft zusammen in die Apple-Cafeteria zum Mittagessen, und er bestand darauf zu bezahlen", erzählte Forstall. "Ich sagte: 'Du zahlst mir genug, ich kann mir 8 Dollar leisten.' Aber er wartete in der Schlange, bis ich an der Kasse war, und bezahlte mit seinem Badge. Das wurde direkt vom Gehalt abgezogen."
Siehe verwandt: Das iPhone wurde geboren, weil Steve Jobs einen Typen bei Microsoft hasste. Ein Typ beleidigt Steve Jobs aus dem Publikum. Die Antwort von Jobs war großartig. So schlug Steve Jobs Michael Dell auf der Bühne nieder.
"Ich fühlte mich unwohl: 'Setz dich, ich komme gleich, warte nicht.' Er meinte: 'Nein, das ist super. Ich verdiene nur 1 Dollar im Jahr. Ich weiß nicht, wer jedes Mal zahlt, wenn ich mein Badge scanne.' Ein Multimilliardär, der Apple austrickste!"
Warum nur 1 Dollar pro Jahr? 1997 kehrte Jobs zu Apple zurück, als das Unternehmen in der Krise steckte. Mit vielen Aktienoptionen setzte er auf langfristigen Erfolg. Sein Pixar-Studio boomte nach Toy Story, und Disney zahlte 2006 7,4 Milliarden Dollar dafür.
Das vollständige Interview mit Forstall finden Sie unten. Springen Sie zu 1:07 für den Anfang und 1:55:50 für die Cafeteria-Anekdote.
Bild: James Mitchell, unter Creative Commons verwendet.