Erinnern Sie sich an die Zeiten Ende der 90er oder Anfang der 2000er, als PCs regelmäßig von Viren heimgesucht wurden? Das Internet fühlte sich wie der Wilde Westen an – voller Gefahren, die Ihren Computer im Nu lahmlegen konnten.
Glücklicherweise hat sich die Landschaft verändert. Heute reicht ein zuverlässiges Antivirenprogramm, um die meisten Bedrohungen abzuwehren. Tatsächlich hat 2020 erstmals die Zahl der Virenfunde auf macOS die von Windows übertroffen.
Doch neben Viren hören Sie oft von Malware – und entsprechenden Anti-Malware-Lösungen. Sind Antivirus und Anti-Malware dasselbe? Brauchen Sie beides? Als IT-Sicherheitsexperten mit jahrelanger Praxis klären wir das auf.
Antivirus oder Anti-Malware: Was schützt besser?
Viren waren der Albtraum der frühen Internetjahre: Bösartige Skripte, die sich selbst replizieren, Code in Ihre Software einschleusen und Daten stehlen oder löschen. Dank moderner Antivirenprogramme sind sie jedoch gut beherrschbar.
Malware hingegen boomt. Cyberkriminelle setzen auf raffinierte Taktiken wie diese:

Malware ist ein Oberbegriff, der Viren, Würmer, Spyware, Ransomware, Adware, Trojaner und Keylogger umfasst. Im Gegensatz zu Viren replizieren sich nicht alle Malware-Typen selbst – doch die Bedrohung ist vielfältiger und aktueller.
Ein klassisches Antivirenprogramm schützt vor Viren, überfordert aber oft Keylogger, die Ihre Passwörter mitschreiben. Nur umfassende Anti-Malware-Lösungen bieten ganzheitlichen Schutz.
Malware auf Macs vs. PCs
PCs dominieren den Markt, daher zielen die meisten Hacker auf Windows – unterstützt durch eine weniger sichere Architektur. Macs bleiben dank macOS-Sandboxing weitgehend verschont.
Moderne macOS-Versionen verstärken den Schutz:
- Technologien wie XD (Execute Disable), SIP (System Integrity Protection) und ASLR (Address Space Layout Randomization) verhindern unbefugte Änderungen an Systemdateien.
- Gatekeeper prüft Apps auf Herkunft und Sicherheitslücken.
- Der Apple M1-Chip sichert Passwörter, FileVault 2 verschlüsselt Ihr Laufwerk.

Für Windows-Nutzer: Kombinieren Sie Antivirus und Anti-Malware. Mac-Benutzer: Die beste Anti-Malware-App reicht aus.
Die beste Anti-Malware-App für Mac auswählen
Anti-Malware-Apps wie CleanMyMac X gehen über Virenscans hinaus und optimieren Ihren Mac holistisch. Als apple-notariierte Lösung ist ihr Code verifiziert sicher.
Sie scannt auf Viren, Cache-Müll und Bedrohungen. So entfernen Sie Adware und Browser-Hijacker:
- Laden Sie die kostenlose Version herunter und starten Sie sie.
- Gehen Sie zu "Schutz" > "Malware-Entfernung".
- Klicken Sie auf "Scannen".
- Entfernen Sie gefundene Bedrohungen.

CleanMyMac X übertrifft viele Antivirus-Tools durch seine Adware-Datenbank gegen aktuelle Bots:

Zusätzlich: Junk-Scans und Datenschutz-Checks per Klick für Top-Performance.
Zusammenfassend: Antivirus und Anti-Malware sind nicht identisch. Je nach System empfehlen wir Anti-Malware – idealerweise zweimal monatlich scannen. Sicherheit geht vor!