Als passionierter Wordle-Spieler war ich zunächst skeptisch, als The New York Times das beliebte Wortspiel übernahm. Ich verstand die Gründe: Der Schöpfer Josh Wardle wollte die unerwartete Popularität nicht allein stemmen, und die Times sah eine Chance. Also akzeptierte ich es und wollte nahtlos weitermachen.
Der Umstieg kam: Ich öffnete die vertraute URL powerlanguage.co.uk/wordle und landete auf www.nytimes.com/games/wordle/index.html. Bereit für den täglichen Puzzle-Kampf.
Doch nichts geschah.
Ein leerer Bildschirm – keine Fehlermeldung, kein Hinweis auf Verbindungsprobleme, einfach gar nichts.
Frustriert schloss ich den Tab und versuchte es erneut. Kein Erfolg. War Wordle ausgefallen? Nein, auf meinem Pixel 6, im Inkognito-Modus oder Safari funktionierte es einwandfrei. Kollegen bei The Verge hatten keine Probleme. Ich schob es auf einen lokalen Glitch und spielte mobil weiter.
Doch das Problem wiederholte sich tagelang. Es fühlte sich an, als ob das Universum – oder die IT-Abteilung – Wordle auf dem Dienst-PC blockierte. Dabei lagen dort meine hart erkämpften Statistiken.
Schließlich recherchierte ich und fand auf Reddit die Lösung: Viele New York Times-Abonnenten hatten dasselbe Problem.
Ursache: Cookies der Times, die mit Wordle kollidieren – unabhängig vom Browser (Chrome, Firefox, Safari).
Die einfache Lösung: Alle NYT-Cookies löschen.
Hier die Schritte für Chrome (für andere Browser: Ähnlich über Suche finden):
- Klicken Sie auf die drei Punkte oben rechts
- Zu Einstellungen > Datenschutz und Sicherheit > Cookies und andere Websitedaten > Alle Cookies und Websitedaten anzeigen
- Suchen Sie oben rechts nach "nytimes"
- Klicken Sie auf "Alle angezeigten entfernen"
Danach lädt Wordle ein – mit NYT-URL und Ihren Statistiken intakt.
Seitdem starte ich den Tag wieder mit Kaffee, Toast und Wordle. Obwohl: Meine Solve-Rate in unter vier Versuchen leidet seit einer Woche …