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Google Fotos vs. Amazon Photos: Umfassender Vergleich für Foto-Enthusiasten

Als führender Cloud-Dienst für Fotos dominiert Google Fotos durch seine immense Beliebtheit und nahtlose Integration in Android-Geräte. Doch Amazon Photos stellt eine starke Alternative dar, besonders für Nutzer, die von Google wechseln möchten. In diesem detaillierten Vergleich beleuchten wir Stärken und Schwächen beider Dienste basierend auf unserer langjährigen Expertise in der Cloud-Fotografie.

Google Fotos vs. Amazon Photos: Umfassender Vergleich für Foto-Enthusiasten

Verfügbare Plattformen

Picasa, der einstige Bildorganisator von Google, wurde eingestellt. Google Fotos ist nun der weltweit führende Fotobetrachter für Android, iOS und Web – allerdings fehlt eine native Desktop-App.

Amazon Photos überzeugt hingegen mit einer vollwertigen Desktop-App, ideal für treue Picasa-Nutzer. Es gibt Apps für Android und iOS sowie Integration in Amazon Fire TV und Fire-Tablets. Diese Geräte gewinnen an Popularität, und da Google Fotos dort nicht verfügbar ist, bietet Amazon einen klaren Vorteil.

Google Fotos vs. Amazon Photos: Umfassender Vergleich für Foto-Enthusiasten

Kosten und Verfügbarkeit

Amazon Photos ist in Ländern wie USA, UK, Kanada, Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien und Japan verfügbar, aber kostenpflichtig. Es ist Teil von Amazon Drive und erfordert ein Prime- oder Drive-Abo. Viele Prime-Mitglieder in den USA profitieren bereits davon neben anderen Vorteilen.

Google Fotos ist weltweit kostenlos und internetbasiert. Für Prime- oder Drive-Nutzer kann Amazon Photos jedoch wirtschaftlicher sein.

Funktionen im direkten Duell

Beide Dienste bieten beeindruckende Features – wir vergleichen sie detailliert.

Speicherlimits

Prime-Mitglieder bei Amazon Photos laden unbegrenzt Fotos in voller Auflösung hoch. Google Fotos bietet kostenlosen Speicher für Fotos bis 16 Megapixel; Größeres zählt gegen das Limit an.

Bei Amazon Drive oder Nicht-Prime-Nutzern gelten Speicherbeschränkungen. Google erlaubt unbegrenzt Videos bis 1080p, während Amazon 5 GB für Videos und Nicht-Fotos bereitstellt.

RAW-Dateien

Google konvertiert RAW-Dateien über 16 MP zu JPEG. Amazon Photos speichert RAW-Dateien jeder Größe unkomprimiert – perfekt für Profi-Fotografen und Grafikdesigner, solange das Abo-Limit eingehalten wird.

Erkennung und Suche

Google Fotos excelliert mit KI-basierter Gesichts-, Tier- und Objekterkennung. Amazon Photos ist gleichwertig und erlaubt zudem Sortierung nach Orten wie Strand oder Stadt.

Abzüge und Fotobücher

Beide Dienste drucken Fotos aus. Amazon Prints übertrifft mit über 10 Optionen: Bücher, Mäuseuntersetzer, Tassen, Alu-Drucke, Kalender und mehr. Google bietet nur Fotobücher (Softcover 18x18 cm für 10 $, Hardcover 23x23 cm für 20 $, zzgl. Seitenkosten).

Family Vault

Amazons Family Vault ermöglicht ein geteiltes Archiv für bis zu 6 Personen mit unbegrenztem Speicher – ideal für Familienalben.

Google erlaubt Teilen der gesamten Bibliothek nur mit einer Person. Family Groups teilen Apps und Käufe, was nicht immer gewünscht ist.

Foto-Teilen

Beide Dienste erlauben Teilen. Amazon: Bis 25 Bilder per E-Mail, Link, Twitter oder Facebook. Google: Per Name, E-Mail oder Telefonnummer.

Bearbeitung

Ähnliche Tools: Filter, Drehen, Zuschneiden, Farbanpassung und Zeitstempel-Änderung bei beiden.

Google Fotos vs. Amazon Photos: Umfassender Vergleich für Foto-Enthusiasten

Fazit

Amazon Photos punktet mit mehr Speicher, RAW-Support und Anpassungsoptionen – eine Top-Wahl für Prime-Nutzer. Google Fotos bleibt unschlagbar in Zugänglichkeit und Kostenlosigkeit.

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