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Minecraft-Malware-Warnung: Bösartiger Code in Skins infiziert 50.000 Konten und löscht Festplatten

Minecraft, das beliebte World-Building-Spiel mit über 74 Millionen Spielern, kämpft mit einem ernsthaften Malware-Problem. Nutzer laden unwissentlich bösartigen Code herunter, wenn sie Avatarskins von der offiziellen Minecraft-Website beziehen.

Bisher sind rund 50.000 Minecraft-Konten infiziert. Die Malware formatiert Festplatten neu und löscht Backups sowie Systemdateien.

Das Sicherheits-Team von Avast Threat Labs entdeckte das Problem zuerst. Böswillige Nutzer erstellen PNG-Skins mit eingebettetem Homebrew-Malware-Code und laden sie auf Mojangs Minecraft-Website hoch.

Mojang ist informiert und arbeitet an einer Lösung.

https://youtube.com/watch?v=XzCYP-xLURM

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Avis Experten halten den Code für das Werk unerfahrener Spieler, nicht Profi-Hacker. Er ist primitiv und findet sich sogar in Tutorials für Viren mit Notepad.

Trotz der enormen Reichweite von Minecraft – 43 % der Nutzer sind unter 21 – wirkt sich das besonders auf junge Spieler aus. Viele Eltern sehen Minecraft als sicheres Spiel, unterschätzen Risiken und vertrauen offiziellen Downloads.

Mojang prüft Uploads offenbar nicht auf Viren. Selbst Antivirus-Scans werden ignoriert, wenn sie Minecraft-Dateien markieren – oft als falsch-positiv abgetan.

Infektionszahlen sind gering im Vergleich zu aktiven Spielern, doch mit jährlichem Wachstum um 20 Millionen besteht Epidemie-Gefahr.

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Minecraft-Malware: So schützen Sie sich

Nicht jeder Skin ist gefährlich – das würde Minecraft ruinieren. Bekannt sind drei infektiöse Skins. Scannen Sie Ihr System, falls Sie sie heruntergeladen haben.

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Infektionszeichen: Ungewöhnliche Minecraft-Meldungen, Posteingangsprobleme, Leistungsabfall durch 'tourstart.exe'-Schleifen oder Formatierungsfehler. Verdächtige Nachrichten wie 'Sie sind fertig, kaufen Sie einen neuen Computer' oder 'Ihr A** wurde verklebt' deuten auf Infektion hin.

Schutz: Führen Sie regelmäßige Antivirus-Scans durch. Gute Software entfernt die Bedrohung. Bei schweren Fällen reinstallieren Sie Minecraft oder nutzen Datenrettung. Avast rät: In Extremfällen hilft nur professionelle Wiederherstellung.

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