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Nose Zone: Apples TrueDepth-Kamera entfaltet ihr volles Potenzial im nasengesteuerten Hit-Spiel

Siehe zugehörige iPhone X-Rezension: Apples teures iPhone X ist immer noch ein Ding der Schönheit

Die TrueDepth-Kamera des iPhone X eignet sich hervorragend zum Entsperren des Bildschirms oder zur Autorisierung von Zahlungen. Doch bislang fehlte es an kreativen Anwendungen, die die Präzision der nasenlochbasierten Lasererfassung in Apples Gesichtserkennungssystem voll ausnutzen – bis jetzt.

Brad Dwyers App Nose Zone setzt den fortschrittlichen 3D-Kamerasensor des iPhones für ein simples, aber fesselndes Zielspiel ein. Die App-Beschreibung fasst es treffend zusammen: „Nose Zone macht Ihr Gesicht zum Controller. Zerstöre die Ziele, indem du mit deiner Nase darauf zielst!“

Das Spiel erinnert an eine Mischung aus Ataris Missile Command und einer neurologischen Augenuntersuchung und wirbt als „das aufregendste nasengesteuerte Spiel aller Zeiten“. Hohe Ansprüche, die an Klassiker wie Nose Goes (mit der Regel: „Wer zuletzt die Hand auf die Nase legt, verliert“) oder Gooey Louie anknüpfen. Ob man mit der TrueDepth-Kamera Rotz aus der Nase ziehen kann? Lieber nicht ausprobieren.

Dwyers Spiel markiert einen der ersten großen Schritte in der Welt der Gesichtserkennungsspiele. Es wird spannend zu beobachten, wie diese Technologie weiterentwickelt wird. Die aufstrebende AR-Branche bietet enormes Potenzial, um die Hardware in fantasievolle Erlebnisse zu verwandeln. Viele AR-Apps richten die Kamera bisher nach außen, etwa für illusorische Karten oder Strukturen. TrueDepth könnte nun mehr Titel inspirieren, die um unser eigenes Gesicht kreisen.

Allerdings hängt der Erfolg von einer breiteren Akzeptanz ab. Entwickler wollen mit ihren Spielen Geld verdienen – und nicht nur auf einem teuren Gerät wie dem iPhone X. Wer Nose Zone ohne kompatibles Gerät herunterlädt, erhält die Meldung, dass das Gerät nicht unterstützt wird, und wird aufgefordert, es zu teilen oder das Handy zu aktualisieren.

In weiteren TrueDepth-News: Apple investiert 390 Millionen US-Dollar in Finisar, den Hersteller optischer Kommunikationskomponenten für Face ID. Dies ist Teil des 1 Milliarde US-Dollar schweren Advanced Manufacturing Funds zur Förderung US-amerikanischer Produzenten. Finisar nutzt das Geld, um die Forschung und Entwicklung von VCSEL-Lasern (vertikal emittierende Laserdioden mit Oberflächenrauher) zu beschleunigen.

Diese Laser sind essenziell für Apples Tiefenerkennungssysteme und treiben Funktionen wie Animojis und Portrait-Selfies an. Die Investition signalisiert klar: TrueDepth bleibt zentraler Bestandteil zukünftiger Apple-Hardware.

Quelle: prostheticknowledge