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HP ruft Laptop-Akkus wegen Brandgefahr zurück: Betroffene Modelle und Austauschhinweise

HP hat einen freiwilligen Rückruf für Batterien in rund 50.000 Laptops in den USA und Kanada eingeleitet. Dies geschieht aufgrund einer potenziellen Brandgefahr, die durch Überhitzung der Akkus entstehen kann. Als erfahrener Technikexperte empfehlen wir Betroffenen, die Geräte umgehend prüfen zu lassen.

HP ruft Laptop-Akkus wegen Brandgefahr zurück: Betroffene Modelle und Austauschhinweise

Betroffen sind Modelle wie HP ProBook (64x G2- und G3-Serie, 65x G2- und G3-Serie), HP x360 310 G2, HP Envy m6, HP Pavilion x360, HP 11, HP ZBook (17 G3, 17 G4 und Studio G3) Mobile Workstations. Diese wurden zwischen Dezember 2015 und Dezember 2017 ausgeliefert. Dieselben Akkus dienten auch als Ersatz für die HP ZBook Studio G4 Workstation.

Bisher wurden acht Vorfälle gemeldet, bei denen Laptops verbrannten. Nutzer berichteten von Überhitzung, Schmelzen oder Verkohlen der Batterien. Drei Fälle verursachten Sachschäden in Höhe von insgesamt 4.500 USD, ein weiterer führte zu einer Handverletzung eines Nutzers.

Siehe auch: Samsung Galaxy Note 7-Akkus explodierten, Garmin ruft 1,25 Mio. „Brandgefahr“-Navigationsgeräte zurück, IBM und Lenovo rufen „Brandgefahr“-Sony-Laptop-Akkus zurück.

HP rät Besitzern der genannten Geräte, einen autorisierten Service-Techniker aufzusuchen, um den Akku austauschen zu lassen. Viele Akkus sind intern verbaut und erfordern das Öffnen des Laptops. Bis zum Austausch: Aktivieren Sie den Batteriesparmodus. Dieser entlädt den Akku, sodass der Laptop nur mit Netzstrom funktioniert und der Akku umgangen wird.

Unsicher, ob Ihr Gerät betroffen ist? Laden Sie das kostenlose HP-Dienstprogramm herunter – es überprüft den Akku automatisch und zeigt an, ob ein Austausch nötig ist.

Produktrückrufe sind bei HP nicht neu: 2016 wurden HP ENVY, Compaq Presario und HP Pavilion aufgrund überhitzender Akkus zurückgerufen, ebenso die Ladegeräte des Chromebook 11.