Früher hat Sony mit seinen Xperia-Smartphones und Tablets Maßstäbe gesetzt, als es um Wasserdichtigkeit ging – lange bevor Samsung oder Apple dies zu einem Verkaufsargument machten. Denken Sie an die ikonischen Pressetermine des Xperia Z3, bei denen das Gerät direkt im Schwimmbad fotografierte. Später strich Sony diese Angaben jedoch leise aus den Spezifikationen.
Dieser Schritt war berechtigt: Viele Nutzer berichteten von unerklärlichen Wasserschäden. Nun hat der japanische Konzern in einer Sammelklage eine vorläufige Einigung erzielt. Betroffene Kunden erhalten 50 % der UVP als Rückerstattung und eine einjährige Garantieverlängerung – ein kleiner Trost für ältere Modelle wie das Xperia Z1.
Diese Klage umfasst beeindruckende 24 Smartphones und Tablets von 2013 bis 2015, darunter vom Xperia Z5 bis zum ironisch benannten Xperia M4 Aqua.
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Die Regelung gilt nur für US-Nutzer und hilft bei veralteten Geräten wenig, ist aber bedeutend. Sammelklagen enden oft mit geringen Beträgen (z. B. 9 USD bei PS3-Linux-Klagen). 50 % Rückerstattung ist hier außergewöhnlich und könnte Präzedenzfälle schaffen. Hersteller sollten ihre Marketingversprechen künftig prüfen.