Neueste Forschung von Wissenschaftlern der University of Oxford widerlegt die populäre Hypothese, dass unser Universum eine Computersimulation ähnlich der Matrix sein könnte. Dies basiert auf präzisen Berechnungen im Bereich der Quantenphysik.

Forscher Zohar Ringel und Dmitry Kovrizhin haben den Quanten-Hall-Effekt analysiert und gezeigt, dass die Simulation einer realistischen Welt mit steigender Teilchenzahl exponentiell komplexer wird. Die benötigte Rechenleistung würde mehr Atome erfordern, als im gesamten Universum vorhanden sind.
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„Wenn das Wachstum exponentiell ist, muss für jedes zusätzliche Teilchen die Anzahl der Prozessoren und des Speichers verdoppelt werden. Diese Aufgabe wird unlösbar“, erläutern die Experten.

Diese Erkenntnisse berühren Theorien von Elon Musk, der eine „99,99-prozentige Chance“ sieht, dass wir in einer Simulation leben. Er verbindet dies mit dem Fermi-Paradoxon: Warum fehlen Beweise für außerirdisches Leben? „Vielleicht sind wir wie in einem Videospiel, wo ferne Sterne nur Kulisse sind“, sagte Musk.
Auch Physiker Brian Cox, der ein Universum durch einen „superintelligenten Programmierer“ annimmt, wird diese Ergebnisse zur Kenntnis nehmen müssen. Die Studie stärkt das Vertrauen in unsere physische Realität.