Bei Ford fallen einem spontan Klassiker wie das Modell T oder Modelle wie Mondeo und Sierra ein. Doch 2017 positioniert sich das Blaue Oval als Technologieunternehmen. Auf der City-of-Tomorrow-Veranstaltung in London hat Ford eine urbane Initiative präsentiert, die das Reisen in der Stadt erleichtern soll. Statt Elektroautos oder autonomer Fahrzeuge stellte Ford eine Bank vor – eine smarte Bank!

Als Kooperation mit Strawberry Energy, das bereits 20 solcher Bänke gebaut hat, plant Ford die Installation weiterer 20 Exemplare in London in diesem Jahr. Die Ford Smart Benches sind keine Standardbänke: Sie verfügen über Solarpaneele, WLAN-Zugang und laden Smartphones. Eine echte Technik-Oase mitten in der Stadt.

Keine Sorge um Kabel: Neben einem Micro-USB-Kabel bietet jede Bank einen USB-Anschluss für Ihr eigenes Kabel.
Warum macht Ford das?
Ford sieht sich als Mobilitätsanbieter, nicht nur als Autoproduzent. Die Bänke laden Geräte und erleichtern Reisenplanung per App – ein Segen für Smartphone-Nutzer.
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„Die Stadt von morgen sollte Menschen glücklicher, sicherer und vernetzter fühlen lassen – beim Gehen, Fahren oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln sowie bei Geschäften“, erklärt Sarah-Jayne Williams, Direktorin Ford Smart Mobility Europe. „Ford Smart Benches ergänzen perfekt unser vernetztes Stadtleben.“

Überwachung von Verkehr und Umwelt
Die Bänke bieten sozialen Mehrwert: Nutzer spenden an Organisationen wie Macmillan Cancer Support oder St Mungo’s. Sensoren messen Lärm, CO₂, Feuchtigkeit und Temperatur, um Kommunen bei Transport- und Umweltentscheidungen zu unterstützen.
Es gibt jedoch Einschränkungen: Das Design wirkt unkonventionell und birgt Risiken wie Vandalismus oder Diebstahl. Zunächst starten sie in Islington, Lewisham und Southwark – bei Erfolg folgen weitere Standorte. Strawberry Energy hat mit Ford nun Genehmigungsprobleme überwunden.
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