Mit jedem neuen iPhone entstehen unzählige Bilder, die die Leistungsfähigkeit der Kamera demonstrieren. Doch bei der ersten Nutzung sehen Ihre Aufnahmen oft nicht so beeindruckend aus wie die Werbebeispiele. Liegt es an der Kamera? Möglicherweise. Häufiger fehlen jedoch bewährte Techniken. Als Senior-Fotograf bei Tom's Guide, Jeremy Lips, teile ich hier 10 reale Beispiele aus meinen iPhone-5-Aufnahmen – inklusive Bearbeitungstipps mit der kostenlosen Instagram-App. Diese Tipps sind universell und funktionieren mit anderen Smartphones und Apps.
Haben Sie beeindruckende Smartphone-Fotos und Tipps? Schicken Sie sie per E-Mail an techphotos@tomsguide.com und beschreiben Sie, wie Sie sie erstellt haben. Wir veröffentlichen die besten.
1. Off-center-Komposition ausprobieren

Vermeiden Sie es, das Motiv immer mittig zu platzieren. Bei einem Foto von Grants Grab in New York City habe ich mich seitwärts bewegt und die Kamera gedreht, um eine dynamische vertikale Komposition zu erzeugen. Das Gebäude wirkt künstlerischer, Schatten und Hintergrund verleihen Kontext. Tipp: Stellen Sie sich ein Tic-Tac-Toe-Gitter vor und positionieren Sie das Motiv an den Schnittpunkten.
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2. Belichtungspunkt gezielt wählen

Bei einem Sonnenuntergang vom Boot aus in Kansas hätte die automatische Belichtung den Himmel überbelichtet. Ich tippte links neben der Sonne auf den Bildschirm, um helle und dunkle Bereiche optimal auszugleichen. Anschließend boostete ich die Farben in Instagram.
3. Störendes zuschneiden

Im Denver Botanic Garden betonte ein Zuschneiden im Instagram-Quadrat die Reflexionen im Pool nach dem Sturm, reduzierte das Gebäude und eliminierte Vordergrundstörungen. Erhöhte Sättigung rundete es ab.
4. Sättigung steigern

Die Architektur in Lower Manhattan wirkte fade. Instagram-Sättigung ließ die Farben der Gebäude lebendig hervortreten, Zuschneiden entfernte Vordergrund.
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5. Kontrast boosten

Aus Red Rock Park in Colorado: Nach Belichtung und Sättigung in Instagram hellte Kontrast Highlights auf und vertiefte Schatten für mehr Details – plus quadratischer Crop.
6. Auf Highlights fokussieren

Bei Denver-Sonnenuntergang tippte ich auf helle Bereiche für korrekte Belichtung, dunkle blieben unterbelichtet. Instagrams Schattenanpassung glich aus, Sättigung intensivierte den Himmel.
7. Schatten gezielt anpassen

Um Hut-Schatten auf einem Kindergesicht zu beheben, ohne Überbelichtung: Instagrams Schatten-Tool hob nur diese Bereiche hervor – ideal für natürliche Ergebnisse.
8. Filter für Extra-Flair

Meine Katze im Schnee: Zuschneiden aufs Gesicht, dann X-Pro II-Filter plus Lux auf 10 – Kontrast und Sättigung perfektioniert.
9. Den Moment antizipieren

Beim Feuerwerk vor Coors Field: Fokus/Belichtung bei erster Explosion setzen, auf nächste Rakete warten und Serienmode nutzen für das beste Shot.
10. HDR für Kontrastdetails

Auf 38.000 Fuß: Wolken wirkten matschig. HDR kombiniert drei Exposures (dunkel, hell, normal) für optimale Details.
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Tom's Guide Senior-Fotograf Jeremy Lips greift selten zur DSLR – sein iPhone 5 ist immer dabei. Folgen Sie ihm @JeremyLipsPhoto auf Google+ und Instagram. Folgen Sie uns @tomsguide auf Facebook und Google+.