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Die Evolution der Fertigung: Von der Industriellen Revolution zur Industrie 4.0

Die Fertigungsbranche steht vor einer echten Revolution. Das Weltwirtschaftsforum bezeichnet sie als die größte Veränderung seit über 100 Jahren. Nach Werkzeugen und Robotern wendet sich die Industrie nun KI, Cloud-Technologien und intelligenter Energie zu, um ihre globale Dominanz zurückzuerobern – eine Branche, die einst das Rückgrat des Vereinigten Königreichs bildete.

Die Evolution der Fertigung: Von der Industriellen Revolution zur Industrie 4.0

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Die Branche hat turbulente Jahrzehnte hinter sich. In den 1970er Jahren machte sie 27 % des wirtschaftlichen Werts des Vereinigten Königreichs aus, 2017 waren es nur noch 10 %. Dennoch ist die Leistung gestiegen: Heute produzieren wir 6 % mehr als vor fast 30 Jahren. Hohe Kosten, günstige Importe und aufstrebende Volkswirtschaften im Osten haben jedoch die Ergebnisse gedrückt. Der Schlüssel zum Erfolg: Effizienz steigern und Innovationen nutzen – wie in der ersten Industriellen Revolution, die Großbritannien vor zwei Jahrhunderten an die Weltspitze katapultierte.

Technologie kann die Fertigung grundlegend transformieren – von der Fabrikhalle mit AR und 3D-Druck bis zum Vertrieb. Um die Zukunft zu verstehen, müssen wir den Ursprung betrachten. Dieser Artikel beleuchtet den Weg von der maschinengetriebenen Revolution bis zur Industrie 4.0.

Großbritannien gilt als Wiege der Industriellen Revolution. Im frühen 19. Jahrhundert nutzte das Land Kohle- und Eisenvorkommen sowie Kolonialressourcen wie indische Baumwolle, um zu produzieren und zu exportieren. Die Nachfrage trieb Innovationen voran, die die Fertigungstechnik prägten.

Großbritannien erweitert seinen Handel

Mit wachsender Nachfrage expandierte die Wirtschaft und forderte bessere Infrastruktur. Eisen revolutionierte Brücken und Eisenbahnen; Dampfloks transportierten Massen günstig und schnell. Züge und Straßen ermöglichten Mobilität von Ideen und Arbeitskräften – der Geburtsstunde der Globalisierung. Großbritanniens Erfindungen verbreiteten sich weltweit, während es selbst US-Elektrizität importierte.

Vor dem Ersten Weltkrieg folgte die Zweite Industrielle Revolution: Stahlboom, Massenproduktion mit Strom, Erfindungen wie Telefon, Glühbirne und Verbrennungsmotor. Unternehmen expandierten global, Bergbau, Stahl und Textilien schufen Millionen Jobs.

Die Evolution der Fertigung: Von der Industriellen Revolution zur Industrie 4.0

Die Dritte Revolution begann in den 1980er Jahren mit Digitaltechnik. Sie revolutionierte das Leben, kostete aber Jobs: über 600.000 in der britischen Fertigung in den letzten zehn Jahren. Weltweit sank der Anteil von 25 % auf 12 %. Doch 2018 gab es einen leichten Anstieg von 0,3 % – traditionelle Hersteller passen sich an mit KI, Fernwartung und Cloud für mehr Effizienz und Rentabilität.

Industrie 4.0 vorantreiben

Energie steht im Zentrum: Kohle für Revolution 1, Strom für 2 und 3, smarte Nutzung für 4. Laut E.ON-Bericht sehen über 50 % der Unternehmen Energiekosten als Wettbewerbsfaktor; 91 % wollen sparen.

E.ON kooperiert mit Sight Machine: KI, maschinelles Lernen und Cloud-Analysen verhindern Ausfälle, optimieren Verbrauch und analysieren Standorte. Einsparungen bis 600.000 £ jährlich, z. B. durch KWK (bis 20 % Einsparung). Russell Roof Tiles sparte 72.000 £, Reckitt Benckiser ein Fünftel. Verdantix schätzt 33 Mrd. £ Potenzial für UK-Firmen.

Herausforderung: Dienstleistungen wachsen, Massenproduktion wird personalisiert. E.ON bietet "Energy-as-a-Service": Tracking, Beratung, Visualisierungen für Einsparungen und Emissionsreduktion. Britvic erreichte 100 % erneuerbare Energie, sparte 17.000 Tonnen CO2e – gleich 3.300 Autos weniger.

Die Zukunft der Fertigung

Fertigung treibt Innovation: Regierungsberichte zeigen höhere F&E-Investitionen. 3D-Druck boomt – Deloitte prognostiziert Wachstum von 13 auf 36 Mrd. USD (2016-2021); bis 2020 nutzen 75 % der Betriebe 3D-Tools. Revolution in Auto- und Luftfahrt.

Die Evolution der Fertigung: Von der Industriellen Revolution zur Industrie 4.0

Intelligente Sensoren, Cloud und Analysen ermöglichen präventive Wartung. Automatisierung übernimmt Routine, Menschen werden kreativer. AR/VR optimieren F&E und Ausbildung: Headsets für sichere, effiziente Arbeit, weniger Ausfälle.

Hersteller müssen Standards für Sicherheit, Haltbarkeit und 5G-Latenz wahren. Diese Veränderungen sind die größte Herausforderung seit 100 Jahren – doch mit Innovationsgeist die Chance auf Weltspitze.

Erfahren Sie mehr über E.ON und die Fertigungsindustrie