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NASA wählt neun US-Unternehmen für Mondlandungen aus: Moon-to-Mars-Initiative gestartet

Wir kehren zum Mond zurück! Im Rahmen der NASA-Initiative „Moon to Mars“ wurden neun US-amerikanische Unternehmen ausgewählt, um gemeinsam mit der Raumfahrtbehörde bemannte Missionen in den tiefen Weltraum voranzutreiben. Nach der Eroberung des Mondes steht als Nächstes der Mars auf dem Plan – bisher nur von Robotersonden erkundet.

NASA wählt neun US-Unternehmen für Mondlandungen aus: Moon-to-Mars-Initiative gestartet

Diese neun Partner sind größtenteils innovative Luft- und Raumfahrtfirmen, darunter einige Newcomer ohne bisherige Weltraumstarts. Die NASA hat nicht detailliert erläutert, wie die Auswahl erfolgte, doch es gab zahlreiche Bewerber. Bekannte Giganten wie SpaceX (Elon Musk) und Blue Origin (Jeff Bezos) zeigten Interesse, landeten aber nicht auf der Liste. Die Glücklichen, die am Donnerstag per Pressemitteilung verkündet wurden: Astrobotic Technology Inc., Deep Space Systems, Draper, Firefly Aerospace Inc., Intuitive Machines LLC, Lockheed Martin Space, Masten Space Systems Inc., Moon Express und Orbit Beyond.

Sehen Sie sich die zugehörige InSight-Sonde der NASA an, die erfolgreich auf dem Mars landet.

Im Rahmen der kommerziellen Lunar Payload Services (CLPS)-Verträge der NASA konkurrieren diese Firmen um Aufträge, Nutzlasten zum Mond zu transportieren. Die NASA wählt bei Bedarf ein Unternehmen aus, das mit eigenen Trägerraketen liefert. So spart die Behörde Ressourcen für das große Ziel: die Marsmission.

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Das Mondprogramm dient als Testfeld für Marslandungen – inklusive Ressourcennutzung und Bau der Mondumkreisstation Gateway, einem Drehkreuz für Astronauten und Raumschiffe.

Die NASA plant ein Jahrzehnt für das Programm und will die Verträge Anfang 2019 vergeben. Ziel: Menschen bis Ende der 2020er auf dem Mond, Mars Mitte der 2030er. Das ist nur 5–10 Jahre nach dem ersten bemannten Mondbesuch seit über 40 Jahren.

Die NASA sucht nicht nur Partner, sondern will Vorreiter sein: „Wir wollen erste Kunden sein, nicht nur Kunden“, betont Thomas Zurbuchen, Leiter der Wissenschaftsmissionen. So soll eine blühende kommerzielle Raumfahrtbranche entstehen, die Kosten senkt.

Elon und Jeff haben also noch Chancen.

Bildnachweis: Bill Ingalls/NASA