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MIT-Forscher revolutionieren die Rettung vermisster Wanderer mit autonomen Drohnen

Drohnen durchdringen zunehmend unseren Alltag, angetrieben von Fortschritten in KI und Algorithmen. Bevor wir uns in dystopische Szenarien wie Terminator verlieren, nutzen Experten diese Technologie für lebensrettende Anwendungen.

MIT-Forscher revolutionieren die Rettung vermisster Wanderer mit autonomen Drohnen

Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben Drohnen neu entwickelt, die Such- und Rettungsmissionen in dicht bewaldeten Gebieten meistern. Sie haben die Navigation unter Blätterdächern neu definiert.

Die Suche über Wäldern ist für Rettungskräfte herausfordernd: Vom Himmel versperren Baumkronen die Sicht, am Boden sind GPS-Signale unzuverlässig und der Einsatz körperlich anstrengend. Autonome Drohnen stoßen bisher an Grenzen durch GPS-Probleme und Schwierigkeiten, Bäume zu unterscheiden – für sie wirken viele gleich.

Das MIT-Team setzt LiDAR-Systeme ein, wie sie in autonomen Fahrzeugen verwendet werden. Diese scannen die Umgebung und erzeugen präzise 3D-Karten. Ein neuer Algorithmus wandelt räumliche Daten in erkennbare Muster um: Einzelne Bäume sind schwer zu differenzieren, doch Gruppen erzeugen einzigartige Signaturen, an denen sich Drohnen orientieren.

So navigieren die Drohnen effizient von Punkt zu Punkt, ohne sich zu verheddern. Sie arbeiten im Schwarm zusammen und übermitteln Daten an eine Bodenstation, die eine Gesamtkarte erstellt.

Als nächstes kommt Objekterkennung: Drohnen lokalisieren Personen, markieren Positionen und integrieren sie in die Karte. Menschliche Teams planen dann präzise Rettungen mit Geländedaten.

Objekterkennung und Echtzeit-Kommunikation zwischen Drohnen sind noch in Entwicklung. Dennoch haben die MIT-Experten entscheidende Schritte zu einer revolutionären Such- und Rettungstechnologie getan.