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Fail0verflow hackt Nintendo Switch: Konsole wird zu vollwertigem Linux-Tablet

Die Nintendo Switch ist die neueste Konsole, die von Homebrew-Hackern ins Visier genommen wird. Diese Entwickler möchten hausgemachte Spiele auf das System portieren.

Fail0verflow hackt Nintendo Switch: Konsole wird zu vollwertigem Linux-Tablet

Die Hacker-Gruppe Fail0verflow hat die Switch erfolgreich geknackt und sie in ein Linux-Tablet verwandelt. Mit Touchscreen- und Webbrowser-Unterstützung dient der Hauptteil der Konsole nun als vollwertiges Gerät zum Surfen im Internet – und potenziell auch zum Anschauen von Filmen, auch wenn das nicht demonstriert wurde.

Derzeit unterstützt die Switch keine Video-Streaming-Dienste und verfügt über keinen offiziellen Webbrowser. Der Hack von Fail0verflow beweist jedoch, dass die Hardware die notwendige Kompatibilität bietet, falls Nintendo dies umsetzen wollte.

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Interessanterweise markiert Linux auf der Switch nur den Einstieg in einen potenziell boomenden Homebrew-Markt. In der Vergangenheit wurden Geräte wie die PlayStation Portable und Vita von Sony stark von Homebrew-Entwicklern genutzt, die eigene Spiele erstellten und vertrieben.

Das eigentliche Problem bei Homebrew liegt nicht in der alternativen Nutzung der Hardware – die gegen die Nutzungsbedingungen verstößt –, sondern darin, dass sie Piraterie auf der Plattform erleichtert. Bisher hielt das Piraterie-Niveau bei der Switch niedrig. Mit ihren Rekordverkäufen, die die Wii U bei Weitem übertreffen, muss Nintendo jedoch dringend Maßnahmen gegen Homebrew-Hacker ergreifen, um die Tore nicht weit zu öffnen.