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Instagram-Mitgründer Systrom und Krieger treten zurück: Spannungen mit Zuckerberg im Hintergrund

Die Mitgründer von Instagram, Kevin Systrom und Mike Krieger, treten von der Facebook-eigenen Foto-Plattform zurück. Berichte deuten auf wachsende Spannungen mit Mark Zuckerberg über die strategische Ausrichtung hin.

Instagram-Mitgründer Systrom und Krieger treten zurück: Spannungen mit Zuckerberg im Hintergrund

Systrom und Krieger erklärten ihren Rücktritt damit, sie wollten "unsere Neugier und Kreativität erneut erforschen". Konkrete Gründe nannten sie nicht.

Nach Angaben von Quellen, die mit der Sache vertraut sind, berichtet Bloomberg, dass die Frustration über Zuckerbergs zunehmende tägliche Einflussnahme auf Instagram wächst – eine Plattform, die zu einem zentralen Pfeiler des Facebook-Portfolios geworden ist.

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Instagram wurde 2012 von Facebook übernommen und zählt heute über 1 Milliarde monatlich aktive Nutzer. Systrom und Krieger waren seitdem an Bord; Krieger dankte in einer Erklärung für "die letzten acht Jahre bei Instagram und sechs Jahre beim Facebook-Team".

Das starke Wachstum von Instagram profitierte von Facebooks technischen Ressourcen, während es lange ein Gefühl der Unabhängigkeit bewahrte – quasi als Anti-Facebook positioniert. Kürzlich gab es jedoch mehr Facebook-typische Werbung und Branding.

Sollte Zuckerbergs gesteigerte Einmischung der Auslöser sein, wird Instagram künftig enger an Facebook angebunden erscheinen.

"Kevin und Mike sind außergewöhnliche Produktführer, und Instagram spiegelt ihre kreativen Talente wider", schrieb Zuckerberg. "Ich habe viel gelernt, es hat Spaß gemacht. Ich wünsche ihnen alles Gute und freue mich auf ihre nächsten Projekte."

Dies ist nicht der erste prominenten Ausstieg: Im April verließ WhatsApp-Gründer Jan Koum das Unternehmen nach Streitigkeiten mit Zuckerberg über Datenschutzfragen bei Facebook.