Amazon, das mit Prime Video über Fernseher und Tablets hinaus expandieren möchte, prüft den Kauf einer Kinokette in den USA.

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Amazon verhandelt über die Übernahme von Landmark Theatres, der führenden US-Kinokette für unabhängige und internationale Filme. Bloomberg berichtet, dass Milliardär Mark Cuban und weitere Eigentümer mit dem E-Commerce-Riesen von Jeff Bezos sprechen.
Laut Quellen im Vertrauen zu Bloomberg liegt noch keine Einigung vor – ein Abschluss ist ungewiss.
Sollte der Deal platzen, ergänzt er Amazons Portfolio ideal. Das Unternehmen hat kürzlich Whole Foods übernommen und Amazon Go-Filialen in Seattle eröffnet.
Landmark Theatres würde Prime Video bereichern. Amazon investierte 2022 rund 4,5 Milliarden US-Dollar in Inhalte. Kinos bieten Non-Prime-Nutzern Zugang zu Originalproduktionen und stärken Beziehungen zu Studios – vor Netflix.
Zudem könnte Amazon mehr Branchenrespekt für seine Filme gewinnen, fernab von Kritik wie von Steven Spielberg an minimalen Laufzeiten für Awards.
Landmark zeigt Nischenfilme; mit Prime-Vorteilen wie Rabatten könnten diese höhere Besucherzahlen erzielen und nahtlos auf Prime Video übergehen.
Der Preis für Landmark ist unbekannt, doch für den Konzern des reichsten Mannes der Welt machbar.