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Vine 2 pausiert: Das Revival-Projekt auf unbestimmte Zeit eingefroren

Vine ist seit 16 Monaten offline, doch in den letzten fünf Jahren gab es Hoffnung auf eine Rückkehr. Mitbegründer Dom Hofmann kündigte Pläne für V2 an, eine Wiederbelebung des ikonischen Sechs-Sekunden-Video-Formats.

Vine 2 pausiert: Das Revival-Projekt auf unbestimmte Zeit eingefroren

Nun scheint das Projekt vorerst endgültig gestoppt. In einem Update im V2-Forum teilte Hofmann mit, dass V2 auf unbestimmte Zeit verschoben wird. Gründe: Explodierende Kosten, rechtliche Hürden und sein Fokus auf ein anderes Startup.

"Unter Berücksichtigung eines größeren als erwarteten Publikums sind die geschätzten Kosten für die ersten Monate enorm hoch und überschreiten bei Weitem, was ich persönlich finanzieren kann", schrieb er. "Die Aufmerksamkeit hat zudem rechtliche Probleme heraufbeschworen – die Anwaltskosten waren überwältigend. Es wird weitere geben."

Hofmann detailliert die Rechtsfragen nicht, doch die Eigentumsverhältnisse an Vine sind kompliziert. Er gründete Vine mit, verließ es 2014 nach dem Twitter-Kauf. Vine starb 2017 unter Twitter, dessen App noch immer verfügbar ist. Twitter schwieg zu V2 – mögliche Konflikte um Markenrechte oder Non-Compete-Klauseln sind plausibel.

Klartext: V2 braucht externes Kapital. "Kurz gesagt muss V2 als finanziertes Unternehmen mit Investoren laufen", betont Hofmann.

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Das ist herausfordernd, da Hofmann ein junges Unternehmen leitet. "Geteilte Aufmerksamkeit gefällt Investoren nicht – mir auch nicht. Es braucht Zeit, bis Ressourcen frei werden."

Investoren sind skeptisch gegenüber einem Format, das schon einmal scheiterte. Ob "unbestimmt" "für immer" bedeutet? Hofmann widerspricht: "Wir treten zurück. Code und Ideen existieren, aber ohne Finanzierung geht's nicht. Es dauert – aber wir wollen es richtig machen. Die Enttäuschung tut mir leid."